Personal Backup Vers. 4 und 5

© 2010, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel

Einstellungen

Nach Klick auf die Karteikarte Auftrags-Einstellungen können weitere Vorgaben für den Backup-Auftrag gemacht werden:


  Einstellungen Zieleinstellungen Synchronisieren Backup-Modus Komprimieren Verschlüsseln weitere Einstellungen Externe Programme Überprüfen Sicherheitskopien Datei-Infos kopieren Mail versenden Leere Verzeichnisse löschen Quelldateien löschen Beschreibung

Backup-Ziel

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die zu sichernden Daten im Ziel abzulegen. Ist in den automatischen Aufträgen ein Wechselplan festgelegt, wird den nachfolgend beschriebenen Verzeichnissen je nach Zyklus noch eine Verzeichnis vom Typ BDnn bei täglichem oder BWnn bei wöchentlichem Wechsel übergeordnet.

in Einzeldateien
getrennte Verz. für Laufwerke: (Standardeinstellung)
Im Zielverzeichnis wird für jedes Laufwerk, von dem Dateien kopiert werden sollen, ein eigenes Unterverzeichnis angelegt. Per Vorgabe heißen diese LwC, LwD, etc., auf Wunsch können auch andere Namen vergeben werden (z.B. ?-Laufwerk, ? wird vom Programm durch den aktuellen Laufwerksbuchstaben ersetzt). In diesen wird dann eine Verzeichnisstruktur wie auf dem Original-Laufwerk angelegt.
originale Verzeichnisstruktur:
Im Ziel bleibt die komplette Verzeichnisstruktur erhalten. Wird als Zielverzeichnis z.B. "E:\" angegeben, so erhält man einen 1:1-Kopie der ausgewählten Verzeichnisstruktur von dem Ursprungslaufwerk auf Laufwerk E:.
ein Verzeichnis ohne vollst. Pfad:
Der Ursprungspfad wird nicht übernommen. Alle Dateien und Unterverzeichnisse werden in das gleiche Zielverzeichnis kopiert.
Zip-Dateien
in Zip-Dateien
alle Dateien in ein Zip-Archiv:
Im Ziel wird eine Zip-Datei mit einem beliebigen Namen, der auch Platzhalter enthalten darf, angelegt. Dorthinein werden alle zu sichernden Dateien in der Original-Verzeichnisstruktur gepackt.
getrennt nach Basis-Verz.:
Für jeden Pfad, der zur Sicherung ausgewählt wurde, wird eine eigene Zip-Datei angelegt, die den letzten Unterpfad im Namen enthält, z.B.
Quellverzeichnis    Zip-Datei
E:\Daten\Verz1
E:\Daten\Verz2.zip
Bu-2008-07-021-Verz1
Bu-2008-07-021-Verz2.zip
getrennt nach Laufw. und Verz.:
Im Zielverzeichnis wird für jedes Laufwerk, von dem Dateien kopiert werden sollen, ein eigenes Unterverzeichnis angelegt: LwC, LwD, etc. (siehe dazu auch die Erläuterungen unter Einzeldateien weiter oben). Im Ziel wird die originale Unterverzeichnisstruktur angelegt. In jedem dieser Unterverzeichnisse wird eine Zip-Datei mit dem angegebenen Namen angelegt, die alle zu sichernden Dateien des jeweiligen Verzeichnisses enthält.
getrennt nach Unterverz.:
Wie zuvor, aber ohne Laufwerkskennung.
Beim Backup in Zip-Dateien ist zu beachten, dass diese bei jedem Backup neu angelegt wird (eine bereits vorhandene Zip-Datei mit gleichem Namen wird überschrieben). Es findet kein Vergleich der Zeitinformationen (siehe unten unter kopieren) statt.

Die Namen der Zip-Dateien dürfen ebenso wie das Basisverzeichnis ( siehe dort) einen Platzhalter folgender Form enthalten (Klick auf die Schaltfläche ):

Hinweis: Wenn im Backupauftrag als Quelle mehrere Laufwerke verwendet werden, kann als Backup-Ziel nur nach der jeweils ersten Methode (Einzeldateien nach Laufwerken getrennt oder Zip-Dateien nach Verzeichnissen getrennt) gesichert werden. Bei den anderen Methoden können Mehrdeutigkeiten entstehen, wenn auf verschiedenen Laufwerken gleiche Verzeichnisnamen und/oder Dateinamen verwendet werden. In diesen Fällen muss für jedes Quelllaufwerk ein eigener Backup-Auftrag angelegt werden.

Backup-Modus

Für das Backup können verschiedene Verfahrensweisen ausgewählt werden:

Wichtige Hinweise:

Die Betriebsarten Differenziell und Inkrementell können beim automatischen Backup in eine Zip-Datei nur in den Fällen benutzt werden, bei denen nur einmal am Tag ein Backup erstellt wird.

Die Betriebsarten Alles neu und Differenziell bzw. Inkrementell können sinnvoll nur in Kombination verwendet werden, z.B. in folgender Weise:

  1. Am ersten Tag wird ein vollständiges Backup in das Verzeichnis A durchgeführt.
  2. An den Folgetagen wird jeweils ein differenzielles (oder inkrementelles) Backup in die Verzeichnisse B,C,.. durchgeführt.
  3. Bei einem Restore ist dann wie folgt vorzugehen:
    1. Komplett + differenziell: Das letzte komplette Backup (A) und das letzte differenzielle Backup (z.B. E) müssen zurücksgespeichert werden.
    2. Komplett + inkrementell: Das letzte komplette Backup(A) und alle inkrementellen Backups (z.B. B,C,D,E) müssen zurückgespeichert werden.

Beim Automatikbetrieb gibt es Voreinstellungen, die im Rahmen eines Wechselplans solche Möglichkeiten bieten. Auch mit dem Windows-Taskplaner kann eine solche Backup-Funktion realisiert werden. Dazu legt man mehrere Backupaufträge an, die sich nur in der Betriebsart (z.B. komplett und differenziell) und den Zielverzeichnissen unterscheiden und lässt diese zu den gewünschten Zeiten laufen (z.B. Montags komplett, an der anderen Wochentagen differenziell).

Für den "Normalbenutzer" wird die Betriebsart Kopieren empfohlen, da er hier sicher sein kann, dass im Backup-Verzeichnis immer die aktuellen Versionen der zu sichernden Daten zu finden sind. Alte, am Ursprung nicht mehr vorhandene Dateien werden dort nur gelöscht, wenn die Option Synchronisieren ausgewählt ist.

Datei-Infos kopieren

Nach einem Rechtsklick auf eine Datei und Anzeige von deren Eigenschaften wird u.U. eine Seite Dateiinfos angezeigt. Diese Informationen haben verschiedene Quellen. Bei Word-Dokumenten werden hier u.a. die in der Datei gespeicherten Dokumenteninfos angezeigt, bei Bildern die in der JPG-Datei gespeicherten EXIF-Daten.
Bei NTFS-Dateisystemen gibt es zusätzlich eine Möglichkeit, jede Datei mit im Dateiumfeld (document summary) abgelegten Infos zu versehen. Diese sind nicht Inhalt der Datei selbst und werden daher beim Sichern normalerweise nicht mitkopiert.
Sollen diese Infos auch gesichert werden, muss die Option Dateinfos kopieren ausgewählt werden. Dies ist allerdings nur möglich, wenn das Backup in unverschlüsselte Einzeldateien erfolgt und das Backupziel ein NTFS-Dateisystem ist. Das auf externen Festplatten oder USB-Sticks häufig verwendete FAT32-Dateisystem unterstützt dies nicht. Jeder Anwender sollte aber prüfen, ob er diese Option wirklich benötigt. Bei den Dateien der o.g. Anwendungen (MS-Office-Dokumente und JPG-Bilder) ist das i.d.R. nicht erforderlich. Ob es Anwendungen gibt, die diese nur bei NTFS vorhanden Möglichkeit ausnutzen, ist mir z.Zt. nicht bekannt.

Kopiere Erstellungsdatum

Jede Datei ist mit drei Zeitstempeln versehen: Erstellt, Geändert am und letzter Zugriff. Normalerweise wird immer das Geändert am mit kopiert. Bei Auswahl disser Option wird zusätzlich auch das Erstellt auf die Kopie übernommen.

Dateien komprimieren


Als Standardvorgabe ist bei der Sicherung von Einzeldateien die Komprierung nach dem GZip-Verfahren eingeschaltet. Das verwendete Datenformat ist mit allen gängigen Archivierprogrammen (wie z.B. Winzip) kompatibel.
Viele Dateitypen (wie z.B. PDF, ZIP oder JPG) sind bereits von sich aus komprimiert, so dass eine erneute Kompression keine weitere Platzeinsparung bringt. Durch Klick auf die Schaltfläche Auswählen kann eingestellt werden, welche Dateitypen bei diesem Auftrag nicht komprimiert werden sollen. Die Standardvorgaben hierfür können über die Programmeinstellungen vorgenommen werden.
Auf Wunsch (z.B. wenn eine 1:1-Kopie der Daten erstellt werden soll) kann die Komprimierung auch abgeschaltet werden.


Verschlüsseln von Dateien


Auf Wunsch können die Dateien beim Kopieren nach dem Advanced Encryption Standard (AES) verschlüsselt werden. Dieses Verfahren gilt z.Zt. als sehr sicher (weitere Informationen). Es kann sowohl auf Einzeldateien (komprimiert oder unkomprimiert) mit einem speziellen Datenformat als auch auf Zip-Dateien im WinZip-kompatiblen Datenformat angewendet werden.
Das Kennwort für die Verschlüsselung kann fest vorgegeben werden. Es wird dann in verschlüsselter Form im Auftrag gespeichert. Wer ganz sicher gehen will, verzichtet auf diese Bequemlichkeit und gibt das Kennwort erst beim Start der Datensicherung an.

Ausführen von externen Programmen vor und nach dem Backup


Es ist möglich, vor und nach dem Backup jeweils ein externes Programm oder auch eine Batch- oder Skript-Datei zu starten. Dies ist z.B. sehr nützlich, wenn laufende Programme oder Dienste zu sichernde Dateien für einen Zugriff durch andere Anwendungen sperren. Mittels kleiner Skriptprogramme können diese für die Zeit des Backups gestoppt werden. Aber auch andere individuelle Aufgaben und Abfragen lassen sich auf diese Weise durchführen.
Beispiel zum Sichern von Outlook-Dateien

Nach Klick auf die Schaltfläche öffnet sich ein Dialog, in dem die erforderlichen Befehlszeilen von Hand mit den benötigten Parametern eingegeben werden können. In der Befehlszeile können folgende Platzhalter verwendet werden.

Beim Start des externen Programms werden die Platzhalter durch die entsprechenden aktuellen Werte ersetzt.
Durch Klick auf eine der Schaltflächen am rechten Rand kann nach einer Anwendung gesucht werden. Wenn in dem Pfad Leerzeichen vorkommen, muss dieser unbedingt in Anführungszeichen eingeschlossen werden.

Die Anwendung, die vor dem Backup gestartet wird, kann einen ExitCode zurückgeben. Nur wenn dieser kleiner als der eingestellte Wert (Standard = 1) ist, wird das Backup ausgeführt.

Beispiele:

1. Vor dem Backup auf einen externen Datenträger (z.B. ein USB-Laufwerk) soll überprüft werden, ob dies eingeschaltet ist:
In der Zeile "Vor dem Backup ausführen" wird dazu <PB-Pfad>\CheckPath.exe %dest% /p eingetragen. Das Programm CheckPath prüft, ob das eingestellte Ziellaufwerk verfügbar ist und fordert den Benutzer, falls erforderlich, auf, das Laufwerk einzuschalten (Download).
2. Beim Schreiben auf eine CD/DVD soll diese nach dem Backup automatisch ausgeworfen werden:
In der Zeile "Nach dem Backup ausführen" wird dazu <PB-Pfad>\eject.exe D: eingetragen. Das Programm EJECT.EXE (WebGeek, Inc. - dave@basicguru.com) kann hier heruntergeladen werden.
3. Vor oder nach dem Backup soll ein temporäres Verzeichnis vollständig gelöscht werden:
In das entsprechende Feld wird cmd.exe /c <PB-Pfad>\deldir.cmd <Verzeichnis> (z.B. C:\Test) eingetragen. Die Batch-Datei deldir.cmd enthält z.B. den Befehl del C:\temp.
4. Vor oder nach dem Backup sollen bestimmte Dateien gelöscht werden:
In das entsprechende Feld wird cmd.exe /c <PB-Pfad>\delfile.cmd <Verzeichnis>\<Maske>. Die Batch-Datei delfile.cmd enthält z.B. den Befehl del C:\Temp\*.tmp.

Weitere Einstellungen

Einstellungen für den Zeitvergleich

Beim Zeitvergleich von Dateien gibt es Probleme, wenn in Quelle und Ziel unterschiedliche Dateisysteme (z.B. FAT32 und NTFS) benutzt werden. Die Auflösung, mit der der Zeitstempel gespeichert wird, ist

Um allen Systemen gerecht zu werden, wird beim Vergleich der Zeitstempel der Dateien eine Toleranz von 2 s akzeptiert. Falls nötig, kann auch ein anderer Wert eingestellt werden.
Außerdem ist zu beachten, dass bei FAT die lokale Zeit, bei den anderen System die Weltzeit (UTC) verwendet wird. Wenn eine Datensicherung z.B. von einer NTFS-Partition auf eine FAT32-Partition erfolgt, führt dies immer nach der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit zu Problemen. Bei der ersten Sicherung nach der Umstellung werden mit einem Mal alle Dateien neu kopiert, auch wenn sie sich eigentlich nicht verändert haben. Die lokale Zeit ist aber dann um eine Stunde weiter, was den Unterschied vortäuscht. Für diesen Sonderfall kann deshalb der Zeitvergleich so modifiziert werden, dass auch genau eine Stunde plus der o.g. Toleranz als Unterschied erlaubt ist und kein Kopiervorgang eingeleitet wird.
Es gibt einige Programme, die Änderungen an Dateien (z.B. Jpg-Bildern) vornehmen, ohne den Zeitstempel anzupassen. In diesem Fall kann als zusätzliches Vergleichskriterium die Dateigröße verwendet werden. Dies funktioniert allerding nur bei Dateien, die beim Kopieren weder komprimiert (i.d.R. Jpg, Png, etc.) noch verschlüsselt werden.  

Kopierpuffer

Beim Kopieren oder Komprimieren der Dateien wird ein interner Zwischenpuffer verwendet, dessen Größe in Vielfachen von 1 kB einstellbar ist. Bei externen Laufwerken (z.B. USB) kann es sein, dass durch eine andere Einstellung der Kopierprozess deutlich beschleunigt werden kann (Vorgabewert: 256 kB). Hier sollte man ein wenig experimentieren.
 

Dateinamen

Die Datei- und Verzeichnisnamen können beim Kopieren manipuliert werden:

Protokolleinstellungen

Hier kann die globale Protokolleinstellung für den aktuellen Backup-Auftrag individuell angepasst werden (z.B. mit Ausdruck).

Abzweigungspunkte erlauben

Beim NTFS-Dateisystem ist es möglich feste Verknüpfungen zu anderen Verzeichnisses einzufügen (Abzweigungspunkte oder Junctions). Sie können über die Konsole mit dem Befehl MKLINK erstellt werden. Wenn die so eingebundenen Verzeichnisse beim Backup gesichert werden sollen, ist diese Option einzuschalten.
Grundsätzlich besteht bei solchen Abzweigungen die Gefahr, Endlosschleifen einzubauen (z.B. beim Einbinden eines übergeordneten Verzeichnisses). Diese werden vom Programm erkannt und ignoriert.

Beschreibung des Auftrags

Durch Klick auf die Schaltfläche kann eine mehrzeilige Beschreibung des Auftrags eingegeben werden. Diese wird im Hauptfenster als Hinweis angezeigt, wenn man die Maus über den Auftragsnamen bewegt. Im Startfenster wird dieser Hinweis ebenfalls angezeigt.
 

E-Mail-Versand nach erfolgtem Backup


Zur Überwachung der automatischen oder zeitgesteuerten Backups auf PCs oder Servern, die nicht am eigenen Arbeitsplatz stehen, kann an den oder die zuständigen Administrator(en) ein Bericht per E-Mail versandt werden. Auf Wunsch kann das Protokoll der ausgeführten Datensicherung (auch als Zip-Datei) angehängt werden.
Erforderliche Angaben:

  • SMTP-Server: Adresse des für den Mailversand zuständigen Servers
  • Port: Portnummer des SMTP-Servers (Standard: 25)
  • Benutzername: Name der für den Versand über den o.g. Server erforderlichen Benutzeranmeldung (häufig nicht erforderlich)
  • Kennwort: Kennwort für die og. Benutzeranmeldung
  • Sichere Verbindung benutzen: Hier wird ausgewählt, ob für die Versendung der Mail eine sichere Verbindung (TLS/SSL) benutzt werden soll.
    • nein: Übertragung im Klartext
    • TLS, wenn möglich: Es wird vor der Anmeldung ein STARTTLS gesendet. Wenn der Server eine sichere Datenübertragung unterstützt, wird diese verwendet. Wenn das nicht der Fall ist wird im Klartext übertragen (Modus: ExplicitTLS).
    • TLS: Es wird vor der Anmeldung ein STARTTLS gesendet. Wenn der Server eine sichere Datenübertragung unterstützt, wird diese verwendet. Wenn das nicht der Fall ist wird die Übertragung abgebrochen (Modus: RequireTLS).
    • SSL: Es erfolgt eine sichere Datenübertragung auf Port 465. Wenn der Server dies nicht unterstützt, wird abgebrochen (Modus: ImplicitTLS).
  • Absender-Adress: Mail-Adresse des Versenders
  • Antwort-Adresse: Adresse für ev. Rückfragen (optional)
  • Empfänger: Adressen aller derjenigen, die einen Status-Bericht der Datensicherung erhalten sollen. Mit den Schaltflächen an der Seite können neue Empfänger hinzugefügt, sowie Einträge aus der Liste entfernt und bearbeitet werden.
  • Betreff: Hier kann ein kurzer Text eingegeben werden, der beim Empfänger in der "Betreff"-Zeile angezeigt wird. Der Text kann Platzhalter (KLick auf die ?-Schaltfläche) enthalten (siehe Abb.):
    • %taskname% - Name des Backup-Auftrags
    • %computer% - Name des Computers, auf dem das Backup gelaufen ist
    • %start% - Datum und Zeit des Backupstarts
    • %end% - Datum und Zeit des Backupendes
    • %duration% - Dauer des Backups in Stunden:Minuten:Sekunden
    • %status% - Status des Backups (Anzahl der kopierten Dateien, Anzahl der Fehler, etc.
    Wird hier nichts angegeben, steht im Betreff Personal Backup: Backup am ....
  • Protokoll-Datei: Das Protokoll der letzten durchgeführten Datensicherung wird als Anhang der Mail hinzugefügt. Vorzugsweise sollte dies als Zip-Datei erfolgen.
  • Sende E-Mail: Hier kann ausgewählt werden, ob eine E-Mail nach jedem Backup versendet werden soll oder nur, wenn Fehler aufgetreten sind.

Synchronisieren von Verzeichnisses


Wenn die Synchronisation eingeschaltet ist (nur in der Betriebsart Kopieren möglich), werden vor einem Backup Quell- und Zielverzeichnis (einschließlich aller Unterverzeichnisse) miteinander verglichen und Dateien, die auf der Quellseite nicht mehr existieren, im Ziel gelöscht. Damit ist also sichergestellt, dass das Ziel immer ein genaues Abbild der Quelle ist.
Das Synchronisieren funktioniert nicht, wenn als Ziel Zip-Dateien oder die Option in ein Verzeichnis bei mehreren Quellverzeichnissen gewählt ist.
Zu beachten ist, dass bei eingeschaltetem Synchronisieren Dateien, die aus Versehen im Quellverzeichnis gelöscht wurden, beim nächsten Backup aus der Sicherung entfernt werden und somit nicht wiederhergestellt werden können. Wer dies vermeiden möchte, kann die Option Sicherheitskopie bei Synchronisation auswählen. Dann werden die auf der Quellseite nicht mehr vorhandenen Dateien im Ziel nicht gelöscht, sondern nur umbenannt (in ), so dass sie im Notfall wieder hergestellt werden können.
Im Ziel vorhandene Sicherheitskopien bleiben erhalten, wenn die Originaldatei auf der Quellseite existiert.

aus
Im Ziel werden keine Dateien gelöscht.
alle Dateien
Es werden im Ziel alle Dateien gelöscht, die auf der Quellseite nicht mehr vorhanden sind. Vom Backup ausgeschlossene Unterverzeichnisse und Dateien werden im Ziel ebenfalls gelöscht.
nur Backup-Auswahl
Es werden im Ziel nur die Dateien gelöscht, die für das Backup tatsächlich ausgewählt wurden (Typen, Dateifilter und Unterverzeichnisse) und die auf der Quellseite nicht mehr vorhanden sind, alle anderen Dateien bleiben erhalten.

Leere Verzeichnisse löschen

Wenn sich beim Backup im Ziel leere Verzeichnisse ergeben sollten, werden diese entweder gar nicht angelegt oder nach dem Backup gelöscht (Standardeinstellung). Wenn solche Verzeichnissse im Ziel verbleiben sollen, muss diese Option abgewählt werden.

Verifizieren


Das Markieren dieser Option bewirkt, dass nach dem Sichern einer Datei geprüft wird, ob die Kopie einwandfrei ist. Je nach Einstellung für das Backup wird dabei unterschiedlich verfahren:

Quelldateien nach Backup löschen

Die Auswahl dieser Option bewirkt, dass nach erfolgreicher Sicherung einer Datei (die Verifizierung wird automatisch eingeschaltet), die Datei auf der Quellseite gelöscht wird. Dies wird sicher nur in Ausnahmefällen benötigt und sollte, wie immer, wenn Dateien gelöscht werden, mit großer Vorsicht angewendet werden.

Sicherheitskopien von alten Dateiversionen


beim Backup

Ist diese Markierung gesetzt, wird im Ziel eine oder mehrere Vorversion(en) der jeweilige Datei unter einem einstellbaren Namen gespeichert. Dieser Name wird aus dem Originalnamen abgeleitet, indem ihm ein Suffix vor der letzten Dateinamenerweiterung nachgestellt wird. Dieses kann fest oder variabel sein oder Platzhalter für Zeitstempel oder Backup-Datum enthalten:

Hinweis: Bei eingeschalteter Synchronisierung werden Vorversionen nur von noch existierenden Dateien behalten.

bei Synchronisation

Beim Synchronisieren werden die Dateien, die auf der Quellseite nicht mehr existieren, nicht gelöscht sondern umbenannt (<Dateiname>.sync.<ext>[.gz|.enc]). Dadurch kann z.B. eine aus Versehen gelöschte Datei trotz Synchronisation auch nach dem Backup z.B. mit dem Zusatzprogramm PbRestore noch wiederhergestellt werden. Bei einem gewöhnlichen Restore werden diese Dateien nicht wieder zurückgespeichert.


J. Rathlev, D-24098 Kiel, Jan. 2010