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PersBackup

Personal Backup Version 5.8

© 2001 − 2017, Dr. Jürgen Rathlev

Übersicht

Installation

Personal-Backup wird als ausführbare Windows-Setup-Datei bereitgestellt:

32-bit-Version: pb-setup-5.x.yyzz.exe (x.yyzz steht für die jeweilige Version). Sie kann sowohl unter 32-bit- als auch unter 64-bit-Systemen installiert werden. Das Verzeichnis kann zwar beliebig gewählt werden, empfohlen wird aber unbedingt eine Installation in das vom Betriebssystem vorgesehene Standardverzeichnis:
Windows XP: C:\Programme\Personal Backup 5
Windows 7/8/10 (32-bit): C:\Program Files\Personal Backup 5
Bei einer Installation unter einem 64-bit-System ist, ist das unterschiedliche Verzeichnis zu beachten:
Windows 7/8/10 (64-bit): C:\Program Files (x86)\Personal Backup 5
64-bit-Version: pb-setup-x64-5.x.yyzz.exe (x.yyzz steht für die jeweilige Version). Sie kann nur unter 64-bit-Betriebssystemen installiert werden. Das Verzeichnis kann beliebig gewählt werden, empfohlen wird aber eine Installation in das vom Betriebssystem vorgesehene Standardverzeichnis:
Windows 7/8/10 (64-bit): C:\Program Files\Personal Backup 5.

Für die Installation sind die Rechte eines Administrators erforderlich.
Neben der Anwendung selbst werden dabei auch alle vorhandenen Sprachmodule, die zugehörigen Hilfedateien (*.chm), die Bibliotheksfunktionen und Zertifikate für den sicheren FTP- und Mail-Betrieb, sowie einige Zusatzprogramme (PbRestore, PbPlaner) installiert.
Auf Wunsch wird automatisch eine Verknüpfung der verschiedenen Auftragsdateien (Endungen: buj für Backups, rsj für Restores, cuj für Löschungen und vfj für Überprüfungen) zu Personal Backup hergestellt, so dass das Programm auch durch Doppelklick auf eine Auftragsdatei gestartet werden kann (siehe auch).
Außerdem hat man die Möglichkeit, das Programm so zu konfigurieren, dass beim automatischen Betrieb Nachrichten in die Windows-Ereignisanzeige aufgenommen werden. Wenn diese Option gewählt wird, ist ein Neustart von Windows zu empfehlen, da die Ereignisanzeige erst danach aktiviert wird. Für die Funktion des Backup-Programms selbst ist der unmittelbare Neustart aber nicht notwendig.
Die Deinstallation kann über die Windows-Systemsteuerung oder über den Eintrag im Startmenü vorgenommen werden.

Hinweise für eine unbeaufsichtigte Installation:

Administratoren, die eine automatische unbeaufsichtigte Installation durchführen wollen, müssen folgende Parameter in der Befehlszeile angeben (siehe dazu auch die Dokumentation von InnoSetup):

Beispiel: pb-setup-5.x.yyzz.exe /SP- /verysilent /suppressmsgboxes /nocancel /norestart /norun

Update auf eine neue Version von Hand

Zum Update auf eine neue Version wird das aktuelle Setup-Programm heruntergeladen und gestartet. Es findet automatisch das Installationsverzeichnis und ersetzt die alten Dateien durch die neue Version.

Updateprüfung im Programm

Nach Auswahl der Funktion Auf Update prüfen ..im Hilfe-Menü wird eine Internetverbindung zum Download-Server von Personal Backup hergestellt und geprüft, ob eine neue Version des Programms verfügbar ist. Sie kann sofort heruntergeladen und installiert werden.

Automatisches Programmupdate

Update Wenn diese Funktion eingeschaltet ist (Standardvorgabe), wird alle 14 Tage nach dem Start des Programms versucht, eine Internetverbindung zum Download-Server von Personal Backup herzustellen, um zu prüfen, ob ein Programmupdate verfügbar ist. Der Benutzer wird dann gefragt, ob er dies herunterladen möchte:

Ja
Das Update auf die neue Version wird heruntergeladen. Der Benutzer wird aufgefordert einen Speicherort für das Update anzugeben. Danach wird gefragt, ob das Update sofort installiert werden soll. Wenn ja, wird Personal Backup beendet und automatisch die Installation des Updates gestartet.
Später
Es wird nichts weiter gemacht. Bei der nächsten Updateprüfung wird aber erneut gefragt, ob das Update installiert werden soll.
Nein
Das Update auf die angezeigte Version wird nicht durchgeführt. Es erfolgt erst wieder eine Abfrage, wenn eine neue nächste Version verfügbar ist.

Auf Wunsch kann diese Funktion auch abgeschaltet werden (siehe bei den Programmeinstellungen unter Start ⇒ Automatische Programm-Updates.

Starten des Programms

Nach der Installation findet man einen Eintrag im Startmenü von Windows und, falls bei der Installation ausgewählt, ein Symbol auf dem Desktop.
Wenn bei der Installation die entsprechende Option (s.o.) gewählt wurde, kann das Programm auch durch Doppelklick auf eine gespeicherte Auftragsdatei (Endung: buj) gestartet werden.
Wurde ein Backup-Auftrag für die automatische Ausführung zu einer bestimmten Uhrzeit oder beim Abmelden konfiguriert, ist es auch möglich, das Programm durch Rechtsklick auf das Symbol im Windows-Infobereich zu starten.

Installation oder Update mit der herunterladbaren Zip-Datei

Nach dem Herunterladen werden einfach alle Dateien aus der Zip-Datei in ein beliebiges Verzeichnis, das sich z.B. auch auf einem USB-Stick (siehe dazu auch) befinden kann, entpackt. Mit einem Doppelklick auf die Datei PersBackup.exe kann das Programm danach sofort gestartet werden. Es werden dabei allerdings keine Verknüpfungen auf dem Desktop oder im Startmenü angelegt. Dies kann aber, falls gewünscht, von Hand nachgeholt werden. Dem weniger erfahrenen Anwender wird die weiter oben beschriebene Installation über die Setup-Datei empfohlen.
Zum Update über die Zip-Datei müssen die enthaltenen Dateien in das vorhandene Installationsverzeichnis entpackt und dabei die vorhandenen älteren Versionen überschrieben werden. Ab Windows 7 sind dazu wegen der Benutzerkontensteuerung Administratorrechte erforderlich.

Einrichtung des Programms auf einem USB-Stick

Das Programm kann so auf einem USB-Stick eingerichtet werden, dass es von dort gestartet werden kann, ohne auf dem Host-PC Spuren zu hinterlassen. Nachdem alle erforderlichen Dateien, wie zuvor beschrieben, in ein Verzeichnis auf dem Stick kopiert wurden (im nachfolgenden Beispiel ist dies K:\PersBack), muss zum Starten des Programms eine kleine Batch-Datei erstellt werden.
Es werden dazu die Befehlszeilenoptionen /ini:[Filename] und /taskdir:[Directory] benötigt. Die erste verlegt den Ort der Ini- und der Cfg-Datei auf den USB-Stick (zur Standardeinstellung siehe weiter unten), die zweite macht das gleiche mit dem Verzeichnis für die Auftragsdateien (Standardeinstellung: ...\Eigene Dateien\PersBackup). Filename muss dazu als vollständiger Pfad ohne Laufwerksangabe (z.B. \PersBack\pb.ini) oder besser mit Hilfe eines Platzhalters angegeben werden.

Die Batch-Datei erstellt man mit einem Texteditor und speichert diese im Stammverzeichnis des USB-Sticks (z.B. K:\) als startpb.cmd ab:

   @echo off
   echo Starte Personal Backup von USB-Stick
   start PersBack\PersBackup.exe /i:%%progpath%%\pb.ini /t:%%progpath%%\
  

Die Auftragsdateien liegen dann ebenso wie die vom Programm erstellte Ini-Datei in dem Verzeichnis K:\PersBack = %progpath% (Hinweis: Bis Vers. 5.6.3 funktioniert der Platzhalter nicht für die Cfg-Datei mit den Update- und Spracheinstellungen. Dieser Fehler wurde in der Vers. 5.6.4 behoben).
Nach dem ersten Start vom USB-Stick werden dann die benötigten Backup-Aufträge konfiguriert und abgespeichert. Liegt das Zielverzeichnis auf dem gleichen USB-Stick lässt man den Laufwerksbuchstaben weg (z.B. \Backup) oder verwendet den Datenträgernamen des USB-Sticks (siehe dazu). Letzteres funktioniert auch, wenn die Sicherung auf einen anderen angeschlossenen Datenträger erfolgen soll. Man vermeidet so Probleme, die dadurch entstehen können, dass Windows dem über USB angeschlossenen Datenträger nicht immer die gleiche Laufwerksbezeichnung zuweist.

Speicherort für die Programmeinstellungen (Ini-Datei) und die Protokolle

Alle Programmeinstellungen einschließlich der Konfiguration für die automatischen Aufträge werden in einer Ini-Datei (Persbackup.ini) abgespeichert. Dies ist eine Textdatei, die mit jedem Editor gelesen werden kann, aber möglichst nicht bearbeitet werden sollte. Sie wird normalerweise (außer beim Start des Programms von einen USB-Stick - s.o.) ebenso wie das Protokoll (Persbackup.log) unter den Anwendungsdaten des angemeldeten Benutzers abgespeichert. Man findet das Verzeichnis wie folgt:

Das Anwendungsdaten-Verzeichnis ist normalerweise versteckt. Um es sichtbar zu machen muss im Explorer unter Extras > Ordneroptionen > Ansicht bei der Einstellung Versteckte Dateien und Ordner die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen ausgewählt werden.

Falls gewünscht, kann auch ein anderer Ort für die Ini-Datei ausgewählt werden.


J. Rathlev, D-24222 Schwentinental, Juli 2017