Personal Backup Vers. 4 und 5 |
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| © 2010, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel |
Von Zeit zu Zeit ist es angebracht, alte Dateien aus dem Backup (oder auch aus jedem anderen Verzeichnis) zu löschen. Personal-Backup gibt die Möglichkeit, dies typen- und altersabhängig nach Bedarf automatisch zu erledigen. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn diese Dateien nicht mehr in den zu sichernden Verzeichnissen existieren, da sie sonst beim nächsten Backup automatisch wieder gesichert würden. Ein Aufräumen von Hand ist daneben auch mit jedem Dateimanager möglich.
Es wird immer eine Liste der zuletzt benutzten Lösch-Aufträge mitgeführt. Durch Klick auf den Namen wird der entsprechende Auftrag in das Lösch-Fenster geladen.
Im oberen Feld wird das Verzeichnis ausgewählt, in dem sich die zu löschenden
Dateien befinden. Dabei sind alle Unterverzeichnisse automatisch eingeschlossen.
Durch Klick auf
kann
nach einem lokalen Verzeichnis oder einem Verzeichnis im Windows-Netzwerk gesucht werden.
Liegt das aufzuräumende Verzeichnis auf einem FTP-Server sind nach Klick auf
zusätzlich die Verbindungseinstellungen vorzunehmen:
Werden keine weiteren Einstellungen gemacht (s.u.), sind damit automatisch alle Dateien einschließlich der komprimierten (.gz) ausgewählt. Hinweis: Die nachfolgend beschriebenen Auswahlmöglichkeiten sind beim FTP-Betrieb nicht alle verfügbar.
In der Standardbetriebsart bezieht sich das Löschen auf Einzeldateien. Alternativ können stattdessen auch Stammverzeichnisse mit bestimmten Eigenschaften (z.B. Alter) zum Löschen ausgewählt werden. Die Funktionen Synchronisieren und Typen-Auswahl stehen dabei nicht zur Verfügung.
Papierkorb benutzen - Dateien werden nicht endgültig gelöscht sondern nur in den Papierkorb verschoben, von wo sie notfalls wieder hergestellt werden können. Diese Funktion steht nicht für Netzlaufwerke und FTP-Verzeichnisse zur Verfügung.

Über diese Funktion ist es möglich, das Backup-Verzeichnis mit dem Quellverzeichnis zu synchronisieren, d.h. im Backup-Verzeichnis (und allen Unterverzeichnissen) werden alle Dateien gelöscht, die auf der Quellseite nicht mehr existieren. Dabei können zusätzliche Einschränkungen durch die weiter unten beschriebenen Auswahlmöglichkeiten bzgl. Typen und Dateialter gemacht werden:
Das Löschen von Dateien kann auf bestimmte Typen (Dateinamen-Erweiterungen)
beschränkt werden. Dabei kann gewählt werden, ob nur die angegegeben Typen
oder alle außer den angegegeben Typen gelöscht werden sollen.
Nach Klick auf
öffnet sich ein Dialog, in dem die Liste der gewünschten Dateinamenerweiterungen erstellt
und bearbeitet werden kann.
Ist die Option auch komprimierte Dateien ausgewählt, werden auch die
Dateien gelöscht, die die zusätzliche Erweiterung .gz enthalten, d.h.
also auch Dateien, die beim Backup komprimiert wurden.
Über das Datei-Filter können bestimmte Dateinamen ein- oder ausgeschlossen werden.
Es gelten dabei die gleichen Regeln, wie sie für die Auswahl von Dateinamen
(Standardfilter
und reguläre Ausdrücke) beim
Backup beschrieben sind.
Das Löschen kann auf die Dateien oder Stammverzeichnisse beschränkt werden, die relativ zum aktuellen Datum ein bestimmtes Alter besitzen oder deren Alter relativ zu einem festen Datum (älter oder neuer) steht.
Nach Klick auf
wird zunächst eine Zusammenstellung aller nach den vorgegebenen Kriterien
ausgewählten Dateien erstellt und angezeigt. Ist die Auswahl noch nicht richtig, kann der
Löschvorgang abgebrochen werden, um die Einstellungen zu korrigieren. Es ist auch
möglich, durch Anklicken der Check-Felder eine oder mehrere Dateien und/oder Verzeichnisse
von der Auswahl für das Löschen auszuschließen.
Einmal konfigurierte Aufträge zum Löschen von Dateien können auch gespeichert werden (Auftrag sichern), um sie später wieder verwenden zu können (Auftrag laden) werden.
Gespeicherte Aufträge zum Löschen von Dateien können außerdem auch über
die Befehlszeile
gestartet werden. Dabei wird der gespeicherte Auftrag sofort (ohne Kontroll-Dialog
mit dem Benutzer) ausgeführt.
Diese Funktion kann auch über den Windows-Taskplaner gestartet werden,
um ein Backupverzeichnis auf diese Weise in regelmäßigen
Abständen automatisch von "Karteileichen" zu befreien.