Personal Backup Vers. 5.2 |
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| © 2012, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel |
Ein Klick auf die oberste Schaltfläche in der Werkzeugleiste (links) oder auf
den Eintrag im Menü Backup-Auftrag ⇒ Neu öffnet ein Fenster mit
der Auswahlmöglichkeit, den neuen Auftrag mit Hilfe eines Assistenten anzulegen
(Starte Assistenten).
Der nicht so versierte Anwender wird dabei nacheinander durch die wichtigsten
Einstellungen geführt. Ein so angelegter Auftrag kann später jederzeit über
die weiter unten beschriebenen Desktop-Funktionen
verändert werden.
Der versierte Anwender kann stattdessen diese Hilfe
auch überspringen (Auftrag konfigurieren ) und die Einstellungen
direkt vornehmen.
Zunächst muss das Zielverzeichnis ausgewählt werden, d.h. der Ort, wo die Datensicherung abgelegt werden soll. Aus Sicherheitsgründen ist ein Unterverzeichnis (z.B. Backup) auf einem externen oder einem Netzlaufwerk zu empfehlen. In den Verzeichnisnamen können Platzhalter für Datum und/oder Zeit des Backups eingefügt werden (siehe auch).
Dann folgt die Auswahl der zu sichernden Verzeichniss. Die Verzeichnisse, in denen normalerweise die persönlichen Daten zu finden sind (Eigene Dateien für alle Dokumente und Anwendungsdaten für Programmeinstellungen und auch Mail-Daten, wie z.B. von Thunderbird), können durch einfachen Klick auf die jeweilige Schaltfläche hinzugefügt werden. Andere Verzeichnisse werden von Hand ausgewählt.
Dann legt man fest, wie die Daten im Ziel abgelegt werden sollen (in Einzeldateien mit oder ohne Komprimierung oder in Zip-Dateien).
Abschließend wird noch eingestellt, ob dieser neue Auftrag programmgesteuert automatisch zu einer bestimmten Zeit oder Bedingung ausgeführt werden soll (siehe auch).
Mit einem Klick auf die Schaltfläche Fertig wird der Auftrag als
Datei gespeichert und der Assistent geschlossen. Über die Schaltfläche
Starten
kann das Backup sofort gestartet werden.
Das Zielverzeichnis wird oben in der Mitte angezeigt. Es kann sich dabei um lokales Verzeichnis, ein Verzeichnis im Windows-Netzwerk oder um ein Verzeichnis auf einem FTP-Server handeln.
Ist für das Zielverzeichnis eine besondere Benutzeranmeldung erforderlich,
kann diese nach Klick auf die Schaltfläche mit Name und Passwort
angegeben werden.
Die erforderlichen Verbindungseinstellungen werden beim Umschalten in den FTP-Modus
oder nach Klick auf die Schaltfläche
in einem Dialogfenster vorgenommen:
Das Zielverzeichnis darf einen oder mehrere Platzhalter für Datum und Zeit
enthalten.
Wird an dieser Stelle bereits das Kennwort angegeben, erfolgt später der Verbindungsaufbau
beim Backup vollautomatisch. Wird darauf aus Sicherheitsgründen verzichtet, muss
dies später vor jedem Backup von Hand vorgenommen werden.
Weitere Einstellungen:
Durch Klick auf die Schaltfläche
erscheint das rechts dargestellte Auswahlmenü. Platzhalter haben immer
die Form "%sss%". Ihre aktuellen Werte werden erst beim Backup ermittelt
und eingesetzt:
Bei USB-Sticks kann es vorkommen, dass das System nicht immer den gleichen
Laufwerksbuchstaben zuordnet. Um auch hierfür Backupaufträge zu erstellen,
besteht die Möglichkeit, durch Klick auf
den Laufwerksbuchstaben im Zielpfad durch den Namen
des eingelegten Wechseldatenträgers (:<volumename>:
zu ersetzen.
Bsp.:
Anschließend müssen die zu sichernden Verzeichnisse und Dateitypen ausgewählt werden. Dazu klickt man oben rechts auf die Karteikarte Verzeichnisse und wählt ein oder mehrere Verzeichnisse im Baum aus. Im oberen Feld werden der Name des ausgewählten Verzeichnisses oder die Anzahl angezeigt. Es gibt zwei Möglichkeiten, die ausgewählten Verzeichnisse einschließlich aller Unterverzeichnisse in den Backup-Aufrag zu übernehmen:
Die Namen der ausgewählten Verzeichnisse werden zu der Auftragsliste (großes Fenster
in der Mitte) hinzugefügt.
Lange Pfad-Namen werden dabei so abgekürzt, dass Anfang und Ende des Pfads sichtbar bleiben.
Bewegt man die Maus über einen abgekürzten Namen, wird der volle Pfad als Hinweis
angezeigt.
Hinter dem Verzeichnisnamen wird in Kurzform eine Zusatzinfo angezeigt, die
Aufschluss über die
Auswahl von Unterverzeichnisses
und Filtereinstellungen für Dateien und Dateitypen gibt:
Nach Klick auf einen Verzeichnisnamen in der Liste werden im unteren Teile des Fensters alle Unterverzeichnisse angezeigt.
Mögliche
Platzhalter für die QuellverzeichnisseSoll ein Wechseldatenträger (z.B. ein USB-Stick) gesichert werden, gibt es immer das Problem, dass beim Anschluss dieses Datenträgers von Windows nicht immer der gleiche Laufwerksbuchstabe zugeordnet wird. Bei eingeschalteter Datei-Synchronisation kann das zu Datenverlusten im Sicherungsverzeichnis führen.
Um dies zu verhindern, speichert das Programm bei der Erstellung des Auftrags zu jedem Sicherungsverzeichnis, das sich auf einem Wechseldatenträger befindet, den Namen dieses Datenträgers. Vor der Sicherung wird dann immer geprüft, ob dieser Datenträger eingelegt ist. Die Sicherung wird nicht duchgeführt, wenn dieser Datenträger nicht gefunden wurde.
Mit der Schaltfläche
wird das jeweils ausgewählte Verzeichnisse aus der Backup-Auftragsliste entfernt.
Man kann stattdessen auch bei gedrückter Maustaste das ausgewählte Verzeichnis
nach rechts in die Verzeichnisauswahl ziehen.
Ein Rechtsklick auf die Liste mit den ausgewählten Verzeichnissen öffnet ein Kontextmenü, in dem verschiedene Vorschaumöglichkeiten ausgewählt werden können (siehe auch)
Weitere Auswahlmöglichkeiten werden im unteren Fensterbereich eingestellt:
In der Regel können für ein Backup die vorgegebenen Standardeinstellungen verwendet werden. Für den etwas versierteren Benutzer gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten, die Einstellungen anzupassen:
Um das Laden eines Auftrags zu beschleunigen, werden nicht alle Anzeigen der zum Backup ausgewählten Verzeichnisse sofort aktualisiert. Wenn unter den Programmeinstellungen ⇒ Programmstart die Option Verzeichnisse durchsuchen ausgewählt ist, wird zunächst immer nur das erste Verzeichnis eines Backupauftrag nach neuen Dateien durchsucht. Anderfalls unterbleibt diese Suche zunächst. Genauso so wie für die weiteren Verzeichnisse wird dies dann erst bei einem Klick auf das jeweilige Verzeichnis ausgeführt.