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Personal Backup

© 2011, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel
 

Häufig gestellte Fragen

In den zahlreichen Mail-Anfragen werden häufig folgende Probleme angesprochen:



Kompatibilität zu Windows-Vista und Windows 7

Das Programm läuft sowohl unter der 32-Bit- als auch unter der 64-Bit-Version.

Installation: Unter diesen Betriebssystemen sind Administratorrechte erfoderlich. Die Installation und das Update sollten immer über das ausführbare Setup (pb-setup-5.0.xxxx.exe) erfolgen. Es ist damit gewährleistet, dass Personal Backup nicht durch die Schutzmaßnahmen von Vista bei der Ausführung von Programmen eingeschränkt wird.
Auch das automatische Backup beim Abmelden funktioniert unter diesen Betriebssystemen problemlos.


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Welche Einstellungen sollten beim Backup-Auftrag gewählt werden?

Bei vielen Anwendern besteht Unklarheit darüber, welcher Backup-Modus für sie am Besten geeignet ist. Alle nicht so versierten Anwender sollten die Standardeinstellung kopieren und in Einzeldateien - Laufwerke getrennt benutzen. Damit ist sichergestellt, dass im Ziel keine Dateien gelöscht werden (außer man hat die Option synchronisieren ausgewählt). Überschrieben werden grundsätzlich nur Dateien, die auf der Quellseite einen neueren Zeitstempel haben. Im Backup findet man also immer eine aktuelle Kopie der Daten (siehe auch).
Das Zurückspeichern der Daten kann mit der programmeigenen Restore-Funktion durchgeführt werden.

Die Einstellungen alles neu, differenziell und inkrementell sollten nur von erfahrenen Anwendern benutzt werden, die eine bestimmte Backup-Strategie vorsehen wollen. In allen drei Fällen werden die Zielverzeichnisse vor dem Backup gelöscht. Ein Restore ist immer nur in Kombination einer Sicherung im Modus alles neu mit differenziell und/oder inkrementell möglich.

Sicherung in Zip-Dateien

Das Programm bietet alternativ zwei Möglichkeiten an, die Daten in Zip-Archive zu sichern:

  1. In eine große Zip-Datei: Die Verzeichnisstruktur wird in die Zip-Datei integriert.
  2. In jeweils eine Zip-Datei pro Unterverzeichnis: Eine Kopie die Verzeichnisstruktur wird im Backupverzeichnis angelegt, in jedem Unterverzeichnis findet sich eine Zip-Datei mit den Dateien dieses Verzeichnisses.

Da Zip-Archive immer völlig neu geschrieben werden müssen, sind diese beiden Möglichkeiten für die tägliche Sicherung bei großen Datenmengen nur bedingt geeignet. Für gelegentliche Sicherungen bei kleineren Datenmengen (z.B. best. Projekten) bieten sie aber den Vorteil, dass sie von vielen Programmen (auch dem XP-eigenen Explorer) geöffnet werden können. Durch Einschalten von Platzhaltern lassen sich so auch sehr gut verschiedenen Stadien eines Projekts dokumentieren.


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Weitere Hinweise zum Backup-Modus

Für das Backup können vier verschiedene Betriebsarten eingestellt werden:

Hinweis:

Die Betriebsarten Alles neu und Differenziell bzw. Inkrementell können sinnvoll nur in Kombination verwendet werden, z.B. in folgender Weise:

  1. Am ersten Tag wird ein vollständiges Backup in das Verzeichnis A durchgeführt.
  2. An den Folgetagen wird jeweils ein differenzielles (oder inkrementelles) Backup in die Verzeichnisse B,C,.. durchgeführt.
  3. Bei einem Restore ist dann wie folgt vorzugehen:
    1. Komplett + differenziell: Das letzte differenzielle Backup (z.B. E) und das letzte komplette Backup (A) müssen zurücksgespeichert werden.
    2. Komplett + inkrementell: Zuerst müssen alle inkrementellen Backups (z.B. E,D,C,B) in umgekehrter Reihenfolge und dann das letzte komplette Backup (A) zurückgespeichert werden.
    Dabei dürfen bereits zurückgespeicherte Dateien grundsätzlich nicht überschrieben werden.

Bei einem automatischen Auftrag gibt es die Möglichkeit, solche Wechselpläne programmgesteuert ablaufen zu lassen


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Datensicherung auf externen Datenträgern (USB-Sticks und -Festplatten)

Bei diesen Datenträgern kann es vorkommen, dass das System ihnen nicht immer den gleichen Laufwerksbuchstaben zuordnet. Um die Daten immer auf dem gleichen Medium zu sichern, kann anstelle des Laufwerksbuchstabens im Zielpfad auch die Volumenbezeichnung des externen Datenträgers (:<volumename>:) angegeben werden. Dieser Name kann im Windows-Startmenü unter Computer oder Arbeitsplatz über einen Rechtsklick auf das Laufwerk und Aufruf der Eigenschaften eingestellt werden.

Bsp.:

Dem externen Laufwerk wurde der Name Backup-1 zugewiesen.
In Personal Backup wird als Ziel statt K:\Backup dann :Backup-1:\Backup angegeben.

Laufwerk abmelden

Über die Funktion "Externe Programme ausführen" kann nach dem Backup über ein Skript unter Verwendung des Hilfsprogramms RemoveDrive das angeschlossene externe Laufwerk automatisch abgemeldet werden.

Beispielskript:
rem ext. Laufwerk abmelden (RemoveDrive.bat)
RemoveDrive "Backup-1"

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Welche Netzwerk-Ziele werden unterstützt?

Das Zielverzeichnis kann auf einem beliebigen Netzwerkrechner liegen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:


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Zeitüberschreitung beim Kopieren

Ab Vers. 5.0.5 ist eine Überwachung eingebaut, die verhindern soll, dass sich das Programm beim Kopieren aufhängt (z.B. wenn eine Netzwerkverbindung abbricht). Wenn es beim Kopierfortschritt für eine bestimmte Zeit (Standard: 30s) lang keine Rückmeldung gibt, wird das Kopieren der Datei abgebrochen. Die Wartezeit kann unter Auftrags-Einstellungen ⇒ Weitere Optionen verändert werden. Wird sie auf Null gesetzt, ist die Überwachung ausgeschaltet.


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Warnung im Protokoll: Der Zeitstempel konnte nicht gesetzt werden

Nachdem eine Datei erfolgreich kopiert wurde, wird ihr Zeitstempel (Datum und Zeit der letzten Änderung) auf den Wert der Originaldatei gesetzt. Wenn dies nicht funktioniert wird das als Warnung im Protokoll angezeigt. Dies soll nur ein Hinweis auf dieses Problem sein, die eigentliche Sicherung der Datei ist trotzdem erfolgt.
Bei Sicherung auf ein lokales oder Windows-Netzlaufwerk deutet diese Warnung auf ein Problem im Zielverzeichnis hin (z.B. Fehlen der Berechtigungen), das untersucht werden sollte. Wird diese Warnung bei der Sicherung per FTP angezeigt, hat das die Ursache darin, dass einige FTP-Server grundsätzlich keine Möglichkeit bieten, den Zeitstempel zu setzen. In diesem Fall kann die Warnung ignoriert werden.


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Probleme beim Kopieren auf USB-Laufwerke und NAS-Systeme

Wenn das Ziel sich auf einem der o.g. Geräte befindet, kann es vorkommen, dass das Backup mit der Fehlermeldung Der Zieldatenträger ist voll! .. abbricht, obwohl noch ausreichend Platz vorhanden ist. In diesem Fall sollte die Größe des internen Kopierpuffers (Auftrags-Einstellungen ⇒ Weitere Einstellungen) verkleinert werden (z.B. auf 64 kB). Man muss hier ein wenig probieren, welche Einstellung bei dem jeweiligen Gerät am günstigsten ist.


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Das Programm von einem USB-Stick starten

Personal Backup kann so auf einem USB-Stick eingerichtet werden, dass es von dort gestartet werden kann, ohne auf dem Host-PC Spuren zu hinterlassen (ab Vers. 4.1.3.2). Man kopiert dazu alle Dateien aus dem Programmverzeichnis (z.B. C:\Program Files\Personal Backup 5) oder aus der herunterladbaren Zip-Datei in ein Verzeichnis auf dem USB-Stick (z.B. K:\PersBack). Zum Starten des Programms werden die Befehlszeilenoptionen /ini:[IniFile] und /taskdir:[Directory] benötigt. Die erste verlegt den Ort der Ini-Datei auf den USB-Stick (Standard: siehe unten), die zweite macht das gleiche mit dem Verzeichnis für die Auftragsdateien (Standard: ..\Eigene Dateien\PersBackup).

Zum einfachen Starten muss mit einem Texteditor im Basisverzeichnis des USB-Sticks (z.B. K:\) eine kleine Batch-Datei startpb.cmd mit folgendem Inhalt erstellt werden:

   @echo off
   echo Starte Personal Backup von USB-Stick
   start PersBack\PersBackup.exe /i:%%progpath%%\pb.ini /t:%%progpath%%\

Nach dem ersten Start vom USB-Stick werden dann die benötigten Backup-Aufträge konfiguriert. Beim Zielverzeichnis lässt man dabei jeweils den Laufwerksbuchstaben weg (z.B. \Backup). So funktioniert das Backup auch, wenn dem USB-Stick eine andere Laufwerksbezeichnung zugewiesen wurde.


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Datensicherung beim Abmelden oder Herunterfahren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um ein Backup bei der Abmeldung zu starten:


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Das Backup beim Abmelden oder Herunterfahren funktioniert nicht

Wenn das Backup beim Abmelden oder Herunterfahren nicht gestartet wird, ist die Ursache meist eine falsche Windows-Einstellung. Durch den Registry-Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\AutoEndTasks wird festgelegt, ob beim Abmelden oder Herunterfahren die laufenden Prozesse automatisch beendet werden sollen (siehe auch die Hinweise bei Microsoft). Dieser Wert muss auf "0" stehen, damit ein Backup ausgeführt wird.
Wenn XP-Antispy installiert ist, kann die Änderung auch hiermit durchgeführt werden: Schnelles Herunterfahren aktivieren ausschalten.


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Das Programm startet langsam, da zuerst Verzeichnisse durchsucht werden

Beim Starten des Programms wird normalerweise immer das erste Verzeichnis eines Backupauftrag nach neuen Dateien durchsucht. Ist dies z.B. eine ganze Partition, kann das sehr lange dauern.
Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu umgehen:

  1. Anstelle eines großen Verzeichnisses im Auftrag trägt man dessen Unterverzeichnisse ein und schiebt das kleinste an den Anfang. Bei der Konfiguration hat man dadurch zwar etwas mehr Arbeit, hat aber gleichzeitig auch bessere Möglichkeiten, Dateitypen, Verzeichnisse und Dateien durch Filterung vom Backup auszuschließen. Diese Einstellungen werden nämlich für jedes Verzeichnis im Auftrag getrennt vorgenommen.
  2. Das Durchsuchen des Verzeichnisses beim Start wird im Hauptmenü unter Programmeinstellungen > Programmstart > Verzeichnisse durchsuchen abgeschaltet. Dies geschieht dann immer erst, wenn eines der zu sichernden Verzeichnisse angeklickt wird.

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Wie werden die Daten verschlüsselt

Die Dateien werden nach dem AES-Verfahren verschlüsselt. Dabei werden die gleichen Routinen, wie bei WinZip verwendet (siehe Infos bei Winzip und bei Brian Gladman). Das erzeugte Datenformat hängt allerdings vom gewählten Backup-Modus ab:

Keine Komprimierung (individuelles Datenformat):
Die Daten werden in gleicher Weise geschrieben, wie in eine Zip-Datei nur ohne vorangehende Komprimierung (siehe dazu auch). Zu beachten ist, dass das verwendete Format kein allgemeiner Standard ist. Das Zurückspeichern kann daher nur mit der programmeigenen Restore-Funktion durchgeführt werden.
   Enc-Header : 10, 14 oder 18 Bytes (abhängig von der Länge des Passworts)
                Saltwert (8, 12 oder 16 Bytes) + Kennwortprüfwert (2 Bytes)
   Enc-Data   : Anzahl Bytes wie Quelldatei
   Enc-Trailer: 10 Bytes Authentifizierungscode
   
Mit Komprimierung (modifiziertes GZip-Format):
Die Daten werden zunächst nach dem Standard-GZip-Verfahren komprimiert und dann wie unter 1. verschlüsselt. Da die verschlüsselten Daten eine eigene Verifizierung beinhalten, wird die GZip-Checksumme immer auf 0 gesetzt. Das GZip-Dateiformat ist in RFC1952 beschrieben. Zu beachten ist, dass dieser Standard keine Verschlüsselung vorsieht. Das verwendete Datenformat ist dem nur angelehnt. Das Zurückspeichern kann daher nur mit der programmeigenen Restore-Funktion durchgeführt werden.
   GZip-Header : 10 Bytes
                 neu: Flag-Byte: bit 5 = encrypted
   Enc-Header  : 10, 14 oder 18 Bytes (abhängig von der Länge des Passworts, s.o.)
   Enc-Data    : Anzahl Bytes wie komprimierte Quelldatei
   Enc-Trailer : 10 Bytes  (s.o.)
   GZip-Trailer: 8 Bytes
                 Crc immer = 0
   
Zip-Datei (kompatibel zum Standard):
Eine Beschreibung des Zip-Formats findet man bei PkWare, Hinweise zur Verschlüsselung bei WinZip. Die von Personal Backup erstellten Zip-Archive mit Verschlüsselung sind kompatibel zu dem in WinZip verwendeten Format und könnnen daher mit allen Packprogrammen, die dies unterstützen, zurückgelesen werden.

Weitere Einzelheiten sind den Quelltexten der verwendeten Routinen zu entnehmen.


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Entpacken der beim Backup erstellten gz- und Zip-Archive

Befindet sich das Backup-Ziel in einem Windows-Verzeichnis (lokal, extern oder Netzwerk), können die Daten von dort mit der integrierten Restore-Funktion zurückgespeichert werden. Das funktioniert auch bei verschlüsselten gz- und Zip-Dateien.
Befindet sich das Backup-Ziel auf einem FTP-Server, können gz- und Zip-Dateien nicht direkt entpackt werden, sondern müssen zunächst in ein lokales temporäres Verzeichnis kopiert werden. Das kann mit der integrierten Restore-Funktion oder mit einem beliebigen anderen FTP-Klienten wie z.B. FileZilla) erfolgen. Anschließend benutzt man die integerierte Restore-Funktion (s.o.), um die Daten an ihren endgültigen Ort zu entpacken.


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Wiederherstellen von defekten Zip-Dateien

Das Zip-Format ist so aufgebaut, dass zunächst alle komprimierten Dateien mit einem Header und einer Prüfsumme versehen, in der Ziel-Datei abgespeichert werden. Am Ende wird ein Inhaltsverzeichnis mit Verweisen auf die jeweiligen Anfänge der davor stehenden Dateien gespeichert. Genauere Informationen dazu findet man bei PkWare

Wenn das Inhaltsverzeichnis beschädigt oder nicht mehr vorhanden ist, ist die Zip-Datei mit den meisten Programmen nicht mehr lesbar, obwohl die Daten am Anfang durchaus noch in Ordnung sein können. Manche Pack-Programme (z.B. iZArc) bieten für solche Fälle Reparaturmöglichkeiten.

Um mit Personal-Backup erstellte Zip-Archive auch bei Beschädigungen zumindest teilweise zurückspeichern zu können, kann mein folgendes Programm verwendet werden:


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Kann man mit dem Programm Systemdaten sichern?

Das Programm ist dazu gedacht, die persönlichen Daten der täglichen Arbeit zu sichern, d.h. Dokumente, Quelltexte, Bilder etc. Ein Verlust dieser Daten trifft den Anwender meistens sehr hart, da sie entweder gar nicht mehr oder nur mit großem Zeitaufwand per Handarbeit wiederherzustellen sind.

Das Betriebssystem und die benötigten Applikationen können dagegen mit zwar beträchtlichen, aber immerhin vertretbarem Zeitaufwand von den Original-Datenträgern wieder aufgebaut werden.

Eine Sicherung dieser Daten ist mit Personal Backup nicht möglich (genauer gesagt: Die Sicherung der meisten Daten funktioniert zwar, das Zurückspeichern scheitert aber in jedem Fall). Ein laufendes System muss auch nicht jeden Tag gesichert werden (im Gegensatz zu den persönlichen Daten). Wer sein System nach einem Zusammenbruch schnell wieder lauffähig haben möchte, muss auf eines der kommerziellen Programme zurückgreifen, die die gesamte System-Partititon als Image sichern. Eine Freeware-Version für den privaten Gebrauch gibt es von Paragon: Backup & Recovery Free Edition


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"Path too long"-Meldung im Protokoll

Die Windows-API-Funktionen, die ich in meinem Programm in der Vers. 4 verwende, beschränken die Länge von Pfaden (Verzeichnis + Dateiname) auf 260 Zeichen (siehe dazu Windows-SDK). Selbst im Windows-Explorer gibt es diese Beschränkung.
Die Vers. 5 wurde mit der neuen Entwicklungsumgebung Delphi 2009 erstellt und unterstützt daher den vollständigen Unicode-Zeichensatz. Damit können nunmehr mit dieser Version auch längere Pfadnamen (bis zu 32000 Zeichen) verwendet werden.

Bei der Vers. 4 kann man das Problem mit dem Befehl "Subst" umgehen:
Beispiel:
In einem Pfad C:\Verz1\..\Verz2\Verz3\..\Verz4 befinden sich die zu sichernden Dateien. Die gesamte Länge (Pfadname+Dateiname) überschreitet dabei den Wert 260 (s.o.).
Man teilt den Pfad an geeigneter Stelle auf und gibt dann an der Eingabeaufforderung ein:

subst X: C:\Verz1\..\Verz2
Es gibt jetzt ein neues (virtuelles) Laufwerk X: mit dem Unterverzeichnis Verz3\.., so dass der o.g. Pfad jetzt nur noch X:\Verz3\..\Verz4 heißt. Diese wird jetzt in den Backup-Auftrag aufgenommen.
Die Zuordnung kann mit
subst X: /d
später wieder aufgelöst werden.

Im Backupprogramm können diese beiden genannten Befehle auch automatisch über jeweils eine Batchdatei vor und nach dem Backup gestartet werden: SplitDir.cmd:

rem Split directory path and substitute with drive
subst X: %1
UnsplitDir.cmd:
rem release substitution
subst X: /d
Aufruf vor dem Backup:
SplitDir.cmd C:\Verz1\..\Verz2
Aufruf nach dem Backup:
UnsplitDir.cmd


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Der PC schaltet sich nach dem Backup nicht aus

Wenn vor dem Herunterfahren ein Backup gemacht werden soll, schaltet sich der PC u.U. nicht selbsttätig aus oder führt einen beabsichtigten Neustart nicht aus.
Die Ursache dafür ist eine Unzulänglichkeit bei den Windows-API-Funktionen. Das Backup-Programm fängt die Windows-Nachricht, dass das System heruntergefahren werden soll, ab, um vorher noch das Backup auszuführen. Leider gibt es an dieser Stelle keine Möglichkeit zu erkennen, welche Option beim Herunterfahren gewählt wurde: Neustart oder Herunterfahren (siehe dazu im Windows SDK unter "WM_QUERYENDSESSION"). Was nach dem Backup gemacht werden soll, muss daher vorab über das Menü Einstellungen ⇒ Herunterfahren fest einstellt werden.
Alternativ können auch die Funktionen des Kontextmenüs, das bei einem Rechtsklick auf das Symbol im Infobereich angezeigt wird, verwendet werden.

Abmelde-Skript

Man kann dieses Problem umgehen, indem man nicht die im Programm integrierte Funktion Backup beim Abmelden verwendet, sondern das Backup über ein Abmelde-Skript (oder Skript beim Herunterfahren) startet. Dazu muss man als Administrator eine entsprechende Richtlinie erstellen:

  1. Skript-Datei erstellen:
    1. NotePad oder einen anderen Texteditor öffnen.
    2. Folgende Zeile eintragen:
      "%programfiles%\Personal Backup 5\PersBackup.exe" /force /hide <Auftrag>
      Dabei ist <Auftrag> der vollständige Pfad des auszuführenden Backup-Auftrags.
    3. Weitere Aufträge können in nachfolgenden Zeilen aufgerufen werden.
    4. Die Textdatei unter dem Namen LogOff.cmd im Verzeichnis
      C:\WINDOWS\system32\GroupPolicy\User\Scripts\Logoff\ abspeichern.
  2. Start > Ausführen und den Gruppenrichtlinien-Editor gpedit.msc starten.
  3. Den Baum aufklappen:
    Richtlinie für Lokaler Computer ⇒ Benutzerkonfiguration ⇒ Windows-Einstellungen
  4. Unter Skripts auf Abmelden doppelt klicken.
  5. Unter Hinzufügen eines Skripts den Button Durchsuchen.. anklicken und die oben gespeichert Datei auswählen und mit ok bestätigen.
  6. Gruppenrichtlinien-Editor schließen.

Hinweis: Zum Starten eines Skripts beim Herunterfahren wählt man die entsprechende Richtlinie im Abschnitt Computerkonfiguration. Dazu ist allerdings mindestens die Version 5.2 von Personal Backup erforderlich.


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Personal-Backup als Dienst starten

Die einfachste Möglichkeit, das Backup-Programm als Dienst zu starten, ist die Verwendung des Windows-Aufgabenplaners. Damit kann ein Backup auch ohne Benutzeranmeldung ausgeführt werden. Auf diese Weise lassen sich mehrere verschiedene Backupaufträge zu individuell einstellbaren Zeiten (z.B. an bestimmten Wochentagen) ausführen. Weitere Hinweise dazu gibt es auch in der Hilfe zum Programm.
Es sind dazu folgende Schritte erforderlich:

  1. Mit der Programmoberfläche von Personal-Backup werden die gewünschten Backup-Aufträge konfiguriert und abgespeichert.
  2. Starten des Assistenten für den Windows-Aufgabenplaner: Neues Backup als geplante Aufgabe:
    Der aktuelle Auftrag wird übernommen und die benötigten Befehlszeilenoptionen automatisch eingefügt.
  3. Konfigurieren des Zeitplans
  4. Angabe des Benutzerkontos mit Kennwort, unter dem das Backup laufen soll
Detaillierte Anleitung


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Der Aufgabenplaner-Assistent verlangt ein Kennwort

Der Assistent stellt eine Verbindung zum Windows-Aufgabenplaner Vers. 1.0 her. Dieser verlangt aber zur Ausführung grundsätzlich ein Konto mit Kennwort. Benutzer, die mit einem Konto ohne Kennwort arbeiten, können also auf diesem Weg kein automatisches Backup als geplante Aufgabe einrichten. Sie müssen entweder ihre Kontoeinstellungen so ändern, dass beim Anmelden ein Kennwort angefordert wird, oder ein zusätzliches Konto mit Kennwort für das als geplante Aufgabe auszuführende Backup einrichten.
Hinweis: In Windows 7 ist die Vers. 2.0 des Aufgabenplaners integriert, die auch Aufgaben ohne Kennwort ausführen kann. Da die in Personal Backup verwendeten Programm-Bibliotheken dies noch nicht unterstützen, ist bei Verwendung des Assistenten grundsätzlich ein Konto mit Kennwort erforderlich. Es bleibt natürlich immer die Möglichkeit, die geplante Aufgabe für ein Backup direkt in der Windows-Aufgabenplanung von Hand zu konfigurieren.


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Speicherort für die Programmeinstellungen (Ini-Datei) und das Protokoll

Alle Programmeinstellungen einschließlich der Konfiguration für die automatischen Aufträge werden in einer Ini-Datei (Persbackup.ini) abgespeichert. Dies ist eine Textdatei, die mit jedem Editor gelesen werden kann aber möglichst nicht bearbeitet werden sollte. Sie wird ebenso wie das Protokoll (Persbackup.log) unter den Anwendungsdaten des angemeldeten Benutzers abgespeichert. Man findet sie an folgenden Stellen:

Hinweis: Das Anwendungsdaten-Verzeichnis ist normalerweise versteckt. Um es sichtbar zu machen muss im Explorer unter Extras > Ordneroptionen > Ansicht bei der Einstellung Versteckte Dateien und Ordner die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen ausgewählt werden.


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Outlook-Dateien sichern

Die von Outlook benutzten Dateien sind für andere Anwendungen, somit auch für Personal-Backup, gesperrt. Eine Sicherung dieser Daten ist also nur möglich, wenn alle Outlook-Anwendungen gestoppt sind. Dazu gehören neben Outlook selbst auch alle die Anwendungen, die auf PST-Dateien zugreifen (z.B. Telefon und-Fax Anwendungen, die das Outlook Adressbuch nutzen). Auch Indexdienste wie Copernic können die PST Datei sperren, ohne dass Outlook geöffnet ist. Alle diese Dienste müssen dann für die Dauer des Backup abgeschaltet werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu gewährleisten:

  1. Das automatische Backup wird beim Abmelden durchgeführt (Outlook und auch alle anderen in Frage kommenden Anwendungen wurden dann bereits beendet). Alternativ kann auch ein geeignetes Abmelde-Skript eingebunden werden (siehe oben).
  2. Outlook und alle anderen in Frage kommenden Anwendungen werden für die Zeit des Backups kurz gestoppt. Dies kann automatisch über die Zwischenschaltung von kleinen Skript-Programmen erfolgen.

VB-Skripte zum Stoppen und Starten von Outlook

Über die Funktion Externe Programme ausführen wird vor dem Backup ein kleines Skript gestartet, das Outlook für die Dauer des Backups stoppt. Ein zweites Skript startet es dann wieder, wenn das Backup angeschlossen ist. Die nachfolgenden Beispiele können bei Bedarf auch auf andere Anwendungen erweitert werden. Zum Erstellen und Bearbeiten kann jeder einfache Texteditor (z.B. Notepad) verwendet werden. Die Skripte werden unter den genannten Namen an einem geeigneten Ort gespeichert (z.B. im Ordner der Backup-Aufträge). Anschließend trägt man unter Einstellungen/Erweitert/Externe Progamme nach Klick auf die Schaltfläche Bearbeiten folgende Befehlszeilen ein:
Vor dem Backup: %sysdir%\cscript.exe "<Pfad>\StopOutlook.vbs"
Nach dem Backup: %sysdir%\cscript.exe "<Pfad>\StartOutlook.vbs"
und aktiviert sie jeweils durch Klick auf die Checkboxen.

Outlook stoppen (StopOutlook.vbs):
  ' VB Script Document
  option explicit
  
  dim oWmi, sWmiO, oQResult, oProcess, WshShell, iRet
  
  ' Outlook beenden
  
  Set oWmi = GetObject("winmgmts:")
  sWmio = "select * from Win32_Process where name='outlook.exe'"
  Set oQResult = oWmi.Execquery(sWmio)
    For Each oProcess In oQResult
      iRet = oProcess.Terminate(1)
    Next
  Set oWmi = Nothing
  
  set WshShell = WScript.CreateObject("WScript.Shell")
  WScript.Sleep 100
Outlook starten (StartOutlook.vbs):
  ' VB Script Document
  option explicit
  
  dim WshShell
  
  ' Outlook starten
  
  Set WshShell = WScript.CreateObject("WScript.Shell")
  
  ' Die nachfolgende Zeile ist an die jew. Office-Vers. anzupassen'
  WshShell.Run """%ProgramFiles%\Microsoft Office\Office11\Outlook.exe""", 9
Download der Skript-Dateien

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Personal Backup unter Windows 98

Die Version 5 funktioniert nicht mehr unter Windows 98. Benutzer, die dieses Betriebssystem noch einsetzen, müssen die Version 4.5 verwenden.