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Personal Backup

© 2001 – , Dr. Jürgen Rathlev
 

Häufig gestellte Fragen

In den zahlreichen Mail-Anfragen werden häufig folgende Probleme angesprochen:



Kompatibilität zu Windows 7, 8 und 10

Das Programm läuft sowohl unter der 32-Bit- als auch unter der 64-Bit-Version (siehe auch).

Installation: Unter diesen Betriebssystemen sind Administratorrechte erforderlich. Die Installation und das Update sollten immer über das ausführbare Setup (pb-setup-5.0.xxxx.exe) erfolgen. Es ist damit gewährleistet, dass Personal Backup nicht durch die Schutzmaßnahmen dieser Systeme bei der Ausführung von Programmen eingeschränkt wird.
Auch das automatische Backup beim Abmelden funktioniert unter diesen Betriebssystemen problemlos. Hinweis: Unter Windows 8 und 10 ist das Status-Fenster mit dem Backup-Fortschritt dabei nicht sichtbar.


Welche Version sollte man verwenden: 32-bit oder 64-bit

Auf einem 32-bit-System kann natürlich nur die 32-bit-Version verwendet werden.
Auf einem 64-bit-System hat man die Wahl: Es funktionieren sowohl die 32-bit- als auch die 64-bit-Version. Dazu gibt es allerdings eine Ausnahme: Wenn Volumen-Schattenkopien (VSS) verwendet werden sollen, muss die Personal Backup Installation zum jeweiligen System passen (siehe dazu).
Soll das Backup-Programm portabel, z.B. auf einem USB-Stick installiert werden, wird grundsätzlich die 32-bit-Version empfohlen, da sie auf beiden Systemen läuft (siehe dazu).


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Welche Einstellungen sollten beim Backup-Auftrag gewählt werden?

Bei vielen Anwendern besteht Unklarheit darüber, welche Einstellungen für das Backup für sie am Besten geeignet sind. Allen nicht so versierten Anwendern wird daher empfohlen, beim Neuanlegen eines Backups die Vorgaben des Programms zu übernehmen. Besonders einfach wird es, wenn man den Assistenten für neue Backupaufträge verwendet.

Wahl des Zielverzeichnisses

Es wird grundsätzlich empfohlen als Ziel nicht das Stammverzeichnis eines Laufwerks (z.B. G:\) auszuwählen, sondern immer ein dort vorhandenes oder vom Programm automatisch neu anzulegendes Unterverzeichnis (z.B. G:\Backup). Auf diese Weise lassen sich Probleme vermeiden, die durch die vom Windows-System für Stammverzeichnisse vorgegeben eingeschränkten Zugriffsberechtigungen und durch die dort immer vorhandene Systemverzeichnisse (System Volume Information und $recycle.bin) entstehen können.

Weitere Einstellungen

Mit den Standardvorgaben erfolgt die Datensicherung im Modus Aktualisieren mit der Methode in Einzeldateien - Laufwerke getrennt. Dabei bleibt die originale Verzeichnisstruktur im Sicherungsverzeichnis erhalten. Die Komprimierung der Dateien spart Platz auf dem Ziellaufwerk, kann aber vom Benutzer auch abgeschaltet werden, so dass sich dann dort eine 1:1-Kopie der zu sichernden Dateien befindet.
Bei diesen Einstellugen ist gewährleistet, dass im Ziel keine Dateien gelöscht werden (außer man hat die zusätzliche Option Synchronisieren ausgewählt). Überschrieben werden grundsätzlich nur Dateien, die auf der Quellseite einen neueren Zeitstempel haben. Außerdem werden natürlich alle neu hinzugekommenen Dateien gesichert. Damit befindet sich im Backupverzeichnis immer eine aktuelle Version aller Dateien aus dem zu sichernden Verzeichnis und dessen Unterverzeichnissen.
Die Wiederherstellung der Daten kann mit der im Programm enthaltenen Restore-Funktion durchgeführt werden.

Die Einstellungen alles neu, differenziell und inkrementell sollten nur von erfahrenen Anwendern benutzt werden, die eine bestimmte Backup-Strategie vorsehen wollen. In allen drei Fällen werden die Zielverzeichnisse vor dem Backup gelöscht. Eine Wiederherstellung ist immer nur in Kombination einer Sicherung im Modus alles neu mit differenziell und/oder inkrementell möglich.

Sicherung in Zip-Dateien

Das Programm bietet alternativ zwei Möglichkeiten an, die Daten in Zip-Archive zu sichern:

  1. In eine große Zip-Datei: Die Verzeichnisstruktur wird in die Zip-Datei integriert.
  2. In jeweils eine Zip-Datei pro Unterverzeichnis: Eine Kopie die Verzeichnisstruktur wird im Backupverzeichnis angelegt, in jedem Unterverzeichnis findet sich eine Zip-Datei mit den Dateien dieses Verzeichnisses.

Da Zip-Archive immer völlig neu geschrieben werden müssen, sind diese beiden Möglichkeiten für die tägliche Sicherung bei großen Datenmengen nur bedingt geeignet. Für gelegentliche Sicherungen bei kleineren Datenmengen (z.B. best. Projekten) bieten sie aber den Vorteil, dass sie von vielen Programmen (z.B. auch vom Windows-Explorer) geöffnet werden können. Durch Einschalten von Platzhaltern lassen sich außerdem sehr gut verschiedene Stadien eines Projekts dokumentieren.


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Weitere Hinweise zum Backup-Modus

Für das Backup können vier verschiedene Betriebsarten eingestellt werden:

Hinweis:

Die Betriebsarten Alles neu und Differenziell bzw. Inkrementell können sinnvoll nur in Kombination verwendet werden und sind zur Umsetzung bestimmter Backup-Strategien gedacht. Eine ausführliche Erläuterung findet man bei Wikipedia. Ein einfaches Beispiel:

  1. Am ersten Tag wird ein vollständiges Backup in das Verzeichnis A durchgeführt.
  2. An den Folgetagen wird jeweils ein differenzielles (oder inkrementelles) Backup in die Verzeichnisse B,C,.. durchgeführt.
  3. Bei einem Restore ist dann wie folgt vorzugehen:
    1. Komplett + differenziell: Das letzte differenzielle Backup (z.B. E) und das letzte komplette Backup (A) müssen zurückgespeichert werden.
    2. Komplett + inkrementell: Zuerst müssen alle inkrementellen Backups (z.B. E,D,C,B) in umgekehrter Reihenfolge und dann das letzte komplette Backup (A) zurückgespeichert werden.
    Dabei dürfen bereits zurückgespeicherte Dateien grundsätzlich nicht überschrieben werden.

Bei einem automatischen Auftrag gibt es die Möglichkeit, solche Wechselpläne programmgesteuert ablaufen zu lassen.


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Schutz des Backups vor Schadprogrammen (Ransomware)

In der letzten Zeit tauchen gehäuft Meldungen auf, die von Schadprogrammen berichten, die die Daten des Benutzers verschlüsseln, um ein Lösegeld zu erpressen (sog. Ransomware). Leider hilft bei derartigen Angriffen ein Backup auf einem internen Laufwerk wenig, da es dabei ebenfalls verschlüsselt wird und somit im Schadensfall nicht zur Wiederherstellung der Daten verwendet werden kann.

Einige Tipps, wie man seine mit Personal Backup erstellte Datensicherung dagegen schützen kann, habe ich hier zusammengestellt. Weitere Informationen zu diesem Thema findet man beim Bundesamt für Sicherheit und bei bleib-Virenfrei


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Werden Schattenkopien unterstützt?

Personal Backup hat ab Version 5.7 eine integrierte Funktion, über die ein Backup unter Verwendung von Volumen-Schattenkopien (VSS) ermöglicht wird. Es müssen dazu folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Eine mögliche Anwendung für diese Funktion ist z.B. die Sicherung der benutzerspezifischen Registry-Dateien (ntuser.dat im AppData-Verzeichnis der Benutzer).

Hinweise: Ein programminternes Restore, das dieses Verfahren unterstützt, gibt es z.Zt. noch nicht. Sollen Systemdaten zurückgespeichert werden, so ist das nur bei nicht laufendem System, z.B. mit Hilfe einer Boot-CD mit Windows PE möglich.
Obwohl Die Möglichkeit besteht, Volumen-Schattenkopien zu verwenden, ist es nicht sinnvoll, ein komplettes Backup des Systems damit durchführen zu wollen (siehe den nachfolgenden Abschnitt).


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Kann man mit dem Programm Systemdaten sichern?

Das Programm ist dazu gedacht, die persönlichen Daten der täglichen Arbeit zu sichern, d.h. Dokumente, Quelltexte, Bilder etc. Ein Verlust dieser Daten trifft den Anwender meistens sehr hart, da sie entweder gar nicht mehr oder nur mit großem Zeitaufwand per Handarbeit wiederherzustellen sind.

Das Betriebssystem und die benötigten Applikationen können dagegen mit zwar beträchtlichen, aber immerhin vertretbarem Zeitaufwand von den Original-Datenträgern wieder aufgebaut werden.

Eine Sicherung von Systemdateien ist mit Personal Backup nicht sinnvoll, da das Zurückspeichern nicht zu einem lauffähigen System führt. Allerdings ist es in der Regel auch nicht erforderlich, das System jeden Tag zu sichern (im Gegensatz zu den persönlichen Daten). Wer sein System nach einem Zusammenbruch schnell wieder lauffähig haben möchte, sollte zusätzlich zur täglichen Sicherung der persönlichen Daten mit Personal Backup gelegentlich (z.B. nach Systemupdates oder größeren Softwareinstallationen) eine Sicherung der Systempartition vornehmen. Neben verschiedenen kommerziellen Programme gibt es dafür auch eine Freeware-Version für den privaten Gebrauch von Paragon: Backup & Recovery Free Edition

Seit Windows XP gibt es bei NTFS-Dateisystemen außerdem noch die Möglichkeit der Verwendung von Schattenkopien, um Dateien zu sichern, die vom System gesperrt sind. Wie das mit Personal Backup eingesetzt werden kann, ist hier näher beschrieben.


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Sicherung der Daten von einem Smartphone (Android)

Beim Anschluss eines Smartphones mit dem Betriebssystem Android über USB kann man im Windows-Explorer auf die Daten des Handys zugreifen, eine Sicherung mit Personal Backup ist aber nicht möglich. Das Gerät wird bei der Auswahl der zu sichernden Verzeichnisse nicht angezeigt, da für den Datentransfer das Media Transport Protocol (MTP) benutzt wird. Dieses wird aber nur in die Windows-Shell, die vom Explorer benutzt wird, eingebunden. Zur Einbindung in das Windows-Dateisystem benötigt man ein Zusatzprogramm. Mir ist bislang dazu nur das kostenpflichtigen Programm MtpDrive bekannt.
Weitere Informationen gibt es bei Wikipedia.


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Datensicherung auf externen Datenträgern (USB-Sticks und -Festplatten)

Bei diesen Datenträgern kann es vorkommen, dass das System ihnen nicht immer den gleichen Laufwerksbuchstaben zuordnet. Um die Daten immer auf dem gleichen Medium zu sichern, kann anstelle des Laufwerksbuchstabens im Zielpfad auch der Name des externen Datenträgers in der Form :<volumename>: angegeben werden. Dieser Name kann im Windows-Startmenü unter Computer oder Arbeitsplatz über einen Rechtsklick auf das Laufwerk und Aufruf der Eigenschaften festgelegt oder auch eingesehen werden.

Bsp.:

Dem externen Laufwerk wurde der Name Backup-1 zugewiesen.
In Personal Backup wird als Ziel statt K:\Backup dann :Backup-1:\Backup angegeben.

Laufwerk abmelden

Über die Funktion "Externe Programme ausführen" kann nach dem Backup über ein Skript unter Verwendung des Hilfsprogramms RemoveDrive das angeschlossene externe Laufwerk automatisch abgemeldet werden.

Beispielskript:

  rem ext. Laufwerk abmelden (RemoveDrive.bat)
  RemoveDrive "Backup-1"
  


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Welche Netzwerk-Ziele werden unterstützt?

Das Zielverzeichnis kann auf einem beliebigen Netzwerkrechner liegen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:


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Besonderheiten beim Sichern von Dateien auf FTP-Servern

Beim Sichern von Dateien auf einem FTP-Server sind einige Besonderheiten zu beachten:


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Verbindungsunterbrechungen bei der Sicherung per FTP

Bei der Datensicherung auf einen FTP-Server mit einer sicheren Verbindung (FTPS) im Passiv-Modus kommt es manchmal zu unerwarteten Verbindungsunterbrechungen. Die Ursache dafür ist häufig die nicht richtig konfigurierte Windows-Firewall. Um das zu korrigieren, gibt man unter einem Administratorkonto folgende Zeile in das Fenster der Windows-Eingabaufforderung ein:

    netsh advfirewall set global statefulftp disable
  
Weiterführende Informationen findet man dazu auf der Webseite bei WindowsPro.


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Zeitüberschreitung beim Kopieren

Ab Vers. 5.0.5 ist eine Überwachung eingebaut, die verhindern soll, dass sich das Programm beim Kopieren aufhängt (z.B. wenn eine Netzwerkverbindung abbricht). Wenn es beim Kopierfortschritt für eine bestimmte Zeit (Standard: 60s) lang keine Rückmeldung gibt, wird das Kopieren der Datei abgebrochen. Die Wartezeit kann im Auftrag unter Weitere Optionen ⇒ Sonstige verändert werden. Wird sie auf Null gesetzt, ist die Überwachung ausgeschaltet.


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Probleme beim Sichern von Dateien auf Microsoft-OneDrive (SkyDrive)

Wenn Dateien gesichert werden sollen, die sich auf einem Microsoft-Onedrive-Server befinden, ist es unbedingt erforderlich, in den Onedrive-Einstellungen die Option Dateien bei Bedarf abzuschalten, da diese sonst nicht in das lokale Dateisystem eingebunden und daher beim Sichern nicht gefunden werden (weitere Hinweise).


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Probleme beim Kopieren auf USB-Laufwerke und NAS-Systeme

Wenn das Ziel sich auf einem der o.g. Geräte befindet, kann es vorkommen, dass das Backup mit der Fehlermeldung Der Zieldatenträger ist voll! .. abbricht, obwohl noch ausreichend Platz vorhanden ist. In diesem Fall sollte die Größe des internen Kopierpuffers (Auftrags-Einstellungen ⇒ Weitere Einstellungen) verkleinert werden (z.B. auf 64 kB). Man muss hier ein wenig probieren, welche Einstellung bei dem jeweiligen Gerät am günstigsten ist.

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Warnung im Protokoll: Der Zeitstempel konnte nicht gesetzt werden

Nachdem eine Datei erfolgreich kopiert wurde, wird ihr Zeitstempel (Datum und Zeit der letzten Änderung) auf den Wert der Originaldatei gesetzt. Wenn dies nicht funktioniert wird das als Warnung im Protokoll angezeigt. Dies soll nur ein Hinweis auf dieses Problem sein, die eigentliche Sicherung der Datei ist trotzdem erfolgt.
Bei Sicherung auf ein lokales oder Windows-Netzlaufwerk deutet diese Warnung auf ein Problem im Zielverzeichnis hin (z.B. Fehlen der Berechtigungen), das untersucht werden sollte. Wird diese Warnung bei der Sicherung per FTP angezeigt, hat das die Ursache darin, dass einige FTP-Server grundsätzlich keine Möglichkeit bieten, den Zeitstempel zu setzen. In diesem Fall kann die Warnung ignoriert werden.


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Das Programm lässt sich nicht starten

Nach einem Doppelklick auf das Desktop-Symbol oder auf die Datei PersBackup.exe im Windows-Explorer passiert nichts, oder es wird eine Sicherheitswarnung angezeigt. Eine mögliche Ursache dafür sind die Sicherheitseinstellungen von Windows. Zur Überprüfung klickt man im Explorer mit der rechten Maustaste auf die exe-Datei und wählt Eigenschaften. Wenn im unteren Bereich unter Sicherheit angegeben ist: "Die Datei stammt von einem anderen Computer. Der Zugriff wurde aus Sicherheitsgründen eventuell blockiert" steht, muss man diese Sperre durch Klick auf das Feld Zulassen abschalten. Danach sollte das Programm normal gestartet werden können.
Hintergrundinformationen: Beim Herunterladen einer Datei, z.B. aus dem Internet speichert Windows eine Sicherheitsinformation (Zone Identifier), die angibt, aus welcher Sicherheitszone die Datei stammt. Die Information wird in einem Alternativen Datenstrom gespeichert (nur unter NTFS verfügbar).


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Das Programmfenster wird nicht angezeigt

Manchmal kommt es vor, dass das Programmfenster nach dem Start nicht angezeigt wird. Es erscheint nur das Symbol in der Taskleiste, wobei das Fenster auch nach Klick darauf unsichtbar bleibt. Ursache dafür kann u.U. eine versehentlich durch Verschieben mit der Maus verursachte Fensterposition außerhalb des Bildschirms sein.
Wenn dieses Problem auftritt, muss man das Programm zunächst einmal beenden, notfalls über den Windows-Taskmanager. Dann kann man versuchen, das Programm über die Eingabeaufforderung mit der Option /reset zu starten (siehe dazu auch).
Wenn das so nicht funktioniert, sollte man die Ini-Datei löschen oder umbenennen (siehe dazu). Dabei gehen allerdings die Einstellungen für die automatischen Aufträge verloren und müssen danch von Hand wieder eingegeben werden.


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Das Programm startet langsam, da zuerst Verzeichnisse durchsucht werden

Beim Starten des Programms wird normalerweise immer das erste Verzeichnis eines Backupauftrag nach neuen Dateien durchsucht. Ist dies z.B. eine ganze Partition, kann das sehr lange dauern.
Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu umgehen:

  1. Anstelle eines großen Verzeichnisses im Auftrag trägt man dessen Unterverzeichnisse ein und schiebt das kleinste an den Anfang. Bei der Konfiguration hat man dadurch zwar etwas mehr Arbeit, hat aber gleichzeitig auch bessere Möglichkeiten, Dateitypen, Verzeichnisse und Dateien durch Filterung vom Backup auszuschließen. Diese Einstellungen werden nämlich für jedes Verzeichnis im Auftrag getrennt vorgenommen.
  2. Das Durchsuchen des Verzeichnisses beim Start wird im Hauptmenü unter Programmeinstellungen ⇒ Programmstart ⇒ Verzeichnisse durchsuchen abgeschaltet. Dies geschieht dann immer erst, wenn eines der zu sichernden Verzeichnisse angeklickt wird.

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Das Programm von einem USB-Stick starten

Personal Backup kann so auf einem USB-Stick eingerichtet werden, dass es von dort gestartet werden kann, ohne auf dem Host-PC Spuren zu hinterlassen. Man kopiert dazu alle Dateien aus dem Programmverzeichnis (z.B. C:\Program Files\Personal Backup 5) oder aus der herunterladbaren Zip-Datei in ein Verzeichnis auf dem USB-Stick (z.B. K:\PersBack). Zum Starten des Programms werden die Befehlszeilenoptionen /ini:[Filename], /taskdir:[Directory] und optional auch /logdir:[Directory] benötigt. Die erste verlegt den Ort der Ini- und Cfg-Datei auf den USB-Stick (zur Standardeinstellung siehe weiter unten), die zweite macht das gleiche mit dem Verzeichnis für die Auftragsdateien (Standardeinstellung: ..\Eigene Dateien\PersBackup). Filename muss dabei mit einen vollständigen Pfad (z.B. \PersBack\pb.ini oder K:\PersBack\pb.ini) angegeben werden. Zusätzlich kann, wenn gewünscht, für die Protokoll-Dateien ein spezieller Pfad angegeben werden. Wenn dies nicht gemacht wird, werden die Protokolle in das Verzeichnis geschrieben, in dem sich auch die Ini-Datei befindet.

Zum einfachen Starten erstellt man mit einem Texteditor im Stammverzeichnis des USB-Sticks (z.B. K:\) eine kleine Batch-Datei startpb.cmd mit folgendem Inhalt:

   @echo off
   echo Starte Personal Backup von USB-Stick
   start PersBack\PersBackup.exe /ini:%%progpath%%\pb.ini /taskdir:%%progpath%%\ /logdir:%%progpath%%\logs
  

Die Auftragsdateien liegen dann ebenso wie die vom Programm erstellte Ini-Datei in dem Verzeichnis K:\PersBack = %progpath% (Hinweis: Bis Vers. 5.6.3 funktioniert der Platzhalter nicht für die Cfg-Datei mit den Update- und Spracheinstellungen. Dieser Fehler wurde in der Vers. 5.6.4 behoben).
Nach dem ersten Start vom USB-Stick werden dann die benötigten Backup-Aufträge konfiguriert und abgespeichert. Liegt das Zielverzeichnis auf dem gleichen USB-Stick lässt man den Laufwerksbuchstaben weg (z.B. \Backup) oder verwendet den Datenträgernamen des USB-Sticks (siehe dazu). Letzteres funktioniert auch, wenn die Sicherung auf einen anderen angeschlossenen Datenträger erfolgen soll. Man vermeidet so Probleme, die dadurch entstehen können, dass Windows dem über USB angeschlossenen Datenträger nicht immer die gleiche Laufwerksbezeichnung zuweist.


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Automatisches Backup, wenn ein USB-Datenträger angeschlossen wird

Es gibt einen einfachen Weg, ein Backup automatisch zu starten, sobald ein USB-Datenträger angeschlossen wird. Man benötigt dazu das Programm AutoRunner. Nach der Installation legt man auf dem externen Datenträger (z.B. einem USB-Stick) eine Batch-Datei mit folgendem Inhalt an:

  "%ProgramFiles%\Personal Backup 5\Persbackup.exe" /f <buj-Datei>
  
<buj-Datei> steht für den vollst. Pfad des zu startenden Backupauftrags. Anschließend trägt man diese Batch-Datei in Autorunner ein


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Hinweise zur Verwendung der Windows-Aufgabenplanung

Seit Windows 7 gibt es eine neue Version 2.0 der Aufgabenplanung. Diese umfasst neben den Funktionen der Vorversion auch einige neue Optionen, z.B. das Nachholen einer Aufgabe oder das Verwenden eines Benutzerkontos ohne Kennwort.
Ab Personal Backup 5.9 wird diese neue Version der Windows-Aufgabenplanung im integrierten Assistenten unterstützt. Das hat zur Folge, dass diese Funktion auf Systemen mit Windows XP nicht mehr zur Verfügung steht.
Fortschrittsanzeige: Wenn auch bei über die Aufgabenplanung gestarteten Backups eine Fortschrittsanzeige auf dem Bildschirm erscheinen soll, muss in den Einstellungen der Aufgabenplanung unter Allgemein die Option Nur ausführen, wenn der Benutzer angemeldet ist ausgewählt werden. Andernfalls wird Personal Backup nicht interaktiv, d.h. ohne Desktop-Anzeige ausgeführt. Weitere Informationen dazu findet man bei Microsoft-Technet.


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Datensicherung mit anschließendem Ruhezustand

Anwender, die sich statt abzumelden oder den Computer herunterzufahren (siehe hier), in den Ruhezustand wechseln und dabei automatisch ein Backup starten wollen, können das wie folgt umsetzen:
Man erstellt dazu eine Desktopverknüpfung auf Personal Backup, die einen oder auch mehrere Backup-Aufträge startet und wählt dort die Option Ruhezustand als nachfolgende Aktion. Die Konfiguration von automatischen Aufträgen ist dazu nicht erforderlich.
Zum Versetzen des Computers in den Ruhezustand klickt man dann auf diese Desktopverknüpfung. Es werden zunächst die eingetragenen Backup-Aufträge ausgeführt und anschließend der Computer automatisch in den Ruhezustand versetzt.


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Datensicherung beim Abmelden oder Herunterfahren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um ein Backup bei der Abmeldung zu starten:


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Das Backup beim Abmelden oder Herunterfahren funktioniert nicht

Wenn das Backup beim Abmelden oder Herunterfahren nicht gestartet oder nach einiger Zeit vom System abgbrochen wird, ist die Ursache meist eine falsche Windows-Einstellung. Durch den Registry-Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\AutoEndTasks wird festgelegt, ob beim Abmelden oder Herunterfahren die laufenden Prozesse automatisch beendet werden sollen (siehe auch die Hinweise bei Microsoft). Dieser Wert muss auf "0" stehen, damit ein Backup ausgeführt wird. Wenn dieser Schlüssel nicht vorhanden ist, muss er von Hand angelegt werden: Nach HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop suchen und im rechten Fenster mit einem Rechtsklick eine neue Zeichenfolge AutoEndTasks erstellen und ihr mit einem Doppelklick den Wert "0" zuweisen.
Wenn XP-Antispy installiert ist, kann die Änderung auch hiermit durchgeführt werden: Schnelles Herunterfahren aktivieren ausschalten.
Eine weitere mögliche Ursache kann auch ein installiertes Überwachungsprogramm, wie z.B. Norton Utilites 16 sein.


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Externe Programme werden nicht ausgeführt

Wenn über die Funktion Auto-Backup eine Datensicherung beim Abmelden bzw. Herunterfahren gestartet wird, ist es nicht möglich vor und nach dem Backup externe Programme auszuführen. Grund dafür ist vermutlich, dass das Windows-System sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Abschaltemodus befindet (abgedunkelter Bildschirm) und dabei das Starten eines Programms verhindert.
Es gibt folgende Möglichkeiten, dies zu umgehen:

  1. Man legt eine Desktop-Verknüpfung auf Personal Backup mit einem oder mehreren Aufträgen an und wählt z.B. Ausschalten als nachfolgende Aktion aus. Soll der Computer jetzt heruntergefahren werden, muss man jetzt, anstatt die Funktion im Windows-Startmenü zu benutzen, einen Doppelklick auf dieses Symbol machen.
  2. Man konfiguriert zunächst die automatischen Aufträge, die beim Abmelden bzw. Herunterfahren ausgeführt werden sollen, in der bekannten Art und Weise und minimiert das Programmfenster. Personal Backup läuft jetzt im Hintergrund, und es wird ein kleines Symbol im Windows Infobereich angezeigt. Zum Abmelden oder Herunterfahren wird jetzt anstelle der Funktion aus dem Windows-Startmenü dieses Symbol mit einem Rechtsklick benutzt. Im Kontext-Menü wählt man Abmelden oder Herunterfahren mit Datensicherung.


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Der PC macht nach dem Backup keinen Neustart

Wenn vor dem Herunterfahren ein Backup gemacht werden soll, macht der PC u.U. keinen beabsichtigten Neustart oder schaltet sich nicht selbsttätig aus.
Die Ursache dafür ist eine Unzulänglichkeit bei den Windows-API-Funktionen. Das Backup-Programm fängt die Windows-Nachricht, dass das System heruntergefahren werden soll, ab, um vorher noch das Backup auszuführen. Leider gibt es an dieser Stelle keine Möglichkeit zu erkennen, welche Option beim Herunterfahren gewählt wurde: Neustart oder Herunterfahren (siehe dazu im Windows SDK unter "WM_QUERYENDSESSION").
Ein Neustart sollte daher nicht über die Windows-Startschaltfläche sondern besser über die Funktionen des Kontextmenüs, das bei einem Rechtsklick auf das Symbol im Infobereich angezeigt wird, veranlasst werden.
Auf Wunsch kann über das Menü Einstellungen ⇒ Herunterfahren auch fest voreingestellt werden, was nach dem Backup gemacht werden soll.

Abmelde-Skript

Man kann dieses Problem auch umgehen, indem man nicht die im Programm integrierte Funktion Backup beim Abmelden verwendet, sondern das Backup über ein Abmelde-Skript (oder Skript beim Herunterfahren) startet. Dazu muss man als Administrator eine entsprechende Richtlinie erstellen:

  1. Skript-Datei erstellen:
    1. NotePad oder einen anderen Texteditor öffnen.
    2. Folgende Zeile eintragen:
      "%programfiles%\Personal Backup 5\PersBackup.exe" /force /hide <Auftrag>
      Dabei ist <Auftrag> der vollständige Pfad des auszuführenden Backup-Auftrags.
    3. Weitere Aufträge können in nachfolgenden Zeilen aufgerufen werden.
    4. Die Textdatei unter dem Namen LogOff.cmd im Verzeichnis
      C:\WINDOWS\system32\GroupPolicy\User\Scripts\Logoff\ abspeichern.
  2. Start > Ausführen und den Gruppenrichtlinien-Editor gpedit.msc starten.
  3. Den Baum aufklappen:
    Richtlinie für Lokaler Computer ⇒ Benutzerkonfiguration ⇒ Windows-Einstellungen
  4. Unter Skripts auf Abmelden doppelt klicken.
  5. Unter Hinzufügen eines Skripts den Button Durchsuchen.. anklicken und die oben gespeichert Datei auswählen und mit ok bestätigen.
  6. Gruppenrichtlinien-Editor schließen.

Hinweise: Zum Starten eines Skripts beim Herunterfahren wählt man die entsprechende Richtlinie im Abschnitt Computerkonfiguration. Dazu ist allerdings mindestens die Version 5.2 von Personal Backup erforderlich.
Wenn das Backup sehr lange dauert, kann es sein, dass es vom System abgebrochen wird (Standard: 10 min). Dieses Verhalten kann durch einen Eintrag in der Registry beeinflusst werden (siehe hier). Die Einstellung erfolgt am besten über den Gruppenrichtlinien-Editor (gpedit.msc): Computerkonfiguration ⇒ Administrative Vorlagen ⇒ System ⇒ Skripts ⇒ Maximale Wartezeit ..


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Wie werden die Dateien komprimiert

Als Standardvorgabe ist bei der Sicherung von Einzeldateien die Komprimierung nach dem gzip-Verfahren (siehe RFC1952) eingeschaltet (Dateiendung gz). Das verwendete Datenformat ist mit allen gängigen Archivierprogrammen (wie z.B. Winzip und 7Zip) kompatibel (weitere Einzelheiten). Mit Windows-eigenen Mitteln (z.B. dem Explorer) können sie allerdings nicht geöffnet werden. Als Alternative kann seit Version 5.7.1 die Sicherung auch in einzelne Zip-Dateien erfolgen.
Da es viele Dateiformate (z.B. PDF, ZIP und JPG) gibt, die bereits von sich aus komprimiert sind, würde eine erneute Kompression keinen weiteren Platz sparen, sondern nur zusätzliche Zeit beim Kopieren kosten. Diese Dateitypen können daher von der Kompression ausgeschlossen werden. Per Voreinstellung sind folgende Dateitypen enthalten:
zip,zipx,gz,7z,arj,ace,arc,bz2,cab,lzh,lha,rar,pdf,jpg,jpeg,gif,png, odt,ott,ods,ots,odg,odp,otp,docx,pptx,xlsx,mp3
Der Benutzer kann diese Typenliste an seine eigenen Anforderungen anpassen.


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Wie werden die Daten verschlüsselt

Die Dateien werden nach dem AES-Verfahren verschlüsselt. Dabei werden die gleichen Routinen, wie bei WinZip verwendet (siehe Infos bei Winzip und bei Brian Gladman). Das erzeugte Datenformat hängt vom gewählten Backup-Modus ab. Weitere Informationen dazu findet man in der Programm-Dokumentation.


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Entpacken der beim Backup erstellten gz- und Zip-Archive

Befindet sich das Backup-Ziel in einem Windows-Verzeichnis (lokal, extern oder Netzwerk), können die Daten von dort mit der integrierten Restore-Funktion zurückgespeichert werden. Das funktioniert auch bei verschlüsselten gz- und Zip-Dateien.
Sollen nur einzelne Dateien oder Verzeichnisse wiederhergestellt werden, lässt sich dies am Besten mit dem Zusatzprogramm PbRestore (im Startmenü unter Personal Backup - Dateien wiederherstellen) machen.
Befindet sich das Backup-Ziel auf einem FTP-Server, können gz- und Zip-Dateien nicht direkt entpackt werden, sondern müssen zunächst in ein lokales temporäres Verzeichnis kopiert werden. Das kann mit der integrierten Restore-Funktion oder mit einem beliebigen anderen FTP-Klienten wie z.B. FileZilla) erfolgen. Anschließend benutzt man die integerierte Restore-Funktion (s.o.), um die Daten an ihren endgültigen Ort zu entpacken.


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Wiederherstellen von defekten Zip-Dateien

Das Zip-Format ist so aufgebaut, dass zunächst alle komprimierten Dateien mit einem Header und einer Prüfsumme versehen, in der Ziel-Datei abgespeichert werden. Am Ende wird ein Inhaltsverzeichnis mit Verweisen auf die jeweiligen Anfänge der davor stehenden Dateien gespeichert. Genauere Informationen dazu findet man bei PkWare

Wenn das Inhaltsverzeichnis beschädigt oder nicht mehr vorhanden ist, ist die Zip-Datei mit den meisten Programmen nicht mehr lesbar, obwohl die Daten am Anfang durchaus noch in Ordnung sein können. Manche Pack-Programme (z.B. iZArc) bieten für solche Fälle Reparaturmöglichkeiten.

Um mit Personal-Backup erstellte Zip-Archive auch bei Beschädigungen zumindest teilweise zurückspeichern zu können, kann mein folgendes Programm verwendet werden:


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Personal-Backup als Dienst starten

Die einfachste Möglichkeit, das Backup-Programm als Dienst zu starten, ist die Verwendung des Windows-Aufgabenplaners. Damit kann ein Backup auch ohne Benutzeranmeldung ausgeführt werden. Auf diese Weise lassen sich mehrere verschiedene Backupaufträge zu individuell einstellbaren Zeiten (z.B. an bestimmten Wochentagen) ausführen. Weitere Hinweise dazu gibt es auch in der Hilfe zum Programm.
Es sind dazu folgende Schritte erforderlich:

  1. Mit der Programmoberfläche von Personal-Backup werden die gewünschten Backup-Aufträge konfiguriert und abgespeichert.
  2. Starten des Assistenten für den Windows-Aufgabenplaner: Neues Backup als geplante Aufgabe:
    Der aktuelle Auftrag wird übernommen und die benötigten Befehlszeilenoptionen automatisch eingefügt.
  3. Konfigurieren des Zeitplans
  4. Angabe des Benutzerkontos mit Kennwort, unter dem das Backup laufen soll
Detaillierte Anleitung


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Einstellungen für eine unbeaufsichtigte Installation

Das Installationspaket des Programms wird mit Inno Setup von Jordan Russell erstellt. Für eine unbeaufsichtigte Installation, d.h. ohne interaktiven Dialog, sind bei Inno Setup die Parameter /silent oder /verysilent vorgesehen. Wenn Personal Backup nach der Installation nicht automatisch gestartet werden soll, ist zusätzlich der Parameter /norun anzugeben.


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Speicherort für die Programmeinstellungen (Ini-Datei) und das Protokoll

Alle Programmeinstellungen einschließlich der Konfiguration für die automatischen Aufträge werden in einer Ini-Datei (Persbackup.ini) abgespeichert. Dies ist eine Textdatei, die mit jedem Editor gelesen werden kann, aber möglichst nicht bearbeitet werden sollte. Sie wird ebenso wie das Protokoll (Persbackup.log) unter den Anwendungsdaten des angemeldeten Benutzers abgespeichert. Man findet sie an folgenden Stellen:

Hinweis: Das Anwendungsdaten-Verzeichnis ist normalerweise versteckt. Um es sichtbar zu machen muss im Explorer unter Extras > Ordneroptionen > Ansicht bei der Einstellung Versteckte Dateien und Ordner die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen ausgewählt werden.


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Thunderbird-Dateien sichern

Thunderbird ist (im Gegensatz zu Outlook) sehr benutzerfreundlich. Alle Dateien können auch gesichert werden, wenn Thunderbird läuft. Es gibt nur eine Datei, die Thunderbird beim Starten anlegt und sperrt (parent.lock). Diese Datei ist aber leer und wird beim Schließen von Thunderbird automatisch gelöscht. Sie muss nicht gesichert werden und sollte daher am Besten vom Backup über ein geeignetes Dateifilter ausgeschlossen werden (Alle nicht passend zu - parent.lock).

Am einfachsten ist die Sicherung der Thunderbird-Maildaten mit dem Zusatzprogramm TbBackup, bei dem alle erforderlichen Einstellungen automatisch vorgenommen werden.


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Outlook- und Skype-Dateien sichern

Die von Outlook oder Skype benutzten Dateien sind normalerweise für den Zugriff durch andere Anwendungen, somit auch für Personal-Backup, gesperrt. Eine Sicherung dieser Daten ist erst möglich, nachdem alle Anwendungen beendet wurden, die diese Dateien verwenden. Bei den PST-Dateien gehören dazu z.B. neben Outlook selbst auch alle anderen Anwendungen, die diese Dateien benutzen. Dazu gehören Telefon- und Fax-Anwendungen, die auf das Outlook-Adressbuch zugreifen oder auch z.B. Nuance PaperPort). Manchmal sind es auch Indexdienste, wie Copernic Desktop Search, die einen Zugriff auf diese Dateien sperren, ohne dass die zugehörigen Anwendungen geöffnet sind. Bevor das Backup gestartet werden kann, müssen also alle diese Anwendungen und Dienste gestoppt werden. Nach dem Backup können Sie dann wieder gestartet werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu gewährleisten:

  1. Das automatische Backup wird beim Abmelden durchgeführt (Outlook, Skype und auch alle anderen in Frage kommenden Anwendungen wurden dann bereits beendet). Alternativ kann auch ein geeignetes Abmelde-Skript eingebunden werden (siehe oben).
  2. Outlook, Skype und alle anderen in Frage kommenden Anwendungen werden für die Zeit des Backups angehalten. Dies kann automatisch über die Zwischenschaltung von kleinen Skript-Programmen erfolgen.

VB-Skripte zum Stoppen und Starten von Outlook und Skype

Über die Funktion Externe Programme ausführen wird vor dem Backup ein kleines Skript gestartet, das Outlook und/oder Skype für die Dauer des Backups stoppt. Ein zweites Skript startet die Anwendungen dann wieder, wenn das Backup abgeschlossen ist.
Die nachfolgenden Beispiele für Outlook können bei Bedarf auch auf andere Anwendungen abgeändert oder erweitert werden. Dazu muss man zunächst ermitteln, welche Prozesse die zu sichernden Dateien sperren. Ein sehr nützliches Werkzeug dafür ist der Prozess-Explorer aus dem SysInternals-Paket von Microsoft. Zum Erstellen und Bearbeiten der Skripte kann jeder einfache Texteditor (z.B. Notepad) verwendet werden.
Die Skripte werden unter den genannten Namen an einem geeigneten Ort gespeichert (z.B. im Ordner der Backup-Aufträge). Anschließend trägt man im Auftrag unter Weitere Optionen ⇒ Externe Programme nach Klick auf die Schaltfläche Bearbeiten folgende Befehlszeilen ein:
Vor dem Backup: %sysdir%\cscript.exe "<Pfad>\StopOutlook.vbs"
Nach dem Backup: %sysdir%\cscript.exe "<Pfad>\StartOutlook.vbs"
und aktiviert sie jeweils durch Klick auf die Checkboxen.

Outlook stoppen (StopOutlook.vbs):
  ' VB Script Document
  option explicit
  
  dim oWmi, sWmiO, oQResult, oProcess, WshShell, iRet
  
  ' Outlook beenden
  
  Set oWmi = GetObject("winmgmts:")
  sWmio = "select * from Win32_Process where name='outlook.exe'"
  Set oQResult = oWmi.Execquery(sWmio)
    For Each oProcess In oQResult
      iRet = oProcess.Terminate(1)
    Next
  Set oWmi = Nothing
  
  WScript.Sleep 100
Outlook starten (StartOutlook.vbs):
  ' VB Script Document
  option explicit
  
  dim WshShell
  
  ' Outlook starten
  
  Set WshShell = WScript.CreateObject("WScript.Shell")
  
  ' Die nachfolgende Zeile ist an die jew. Office-Vers. anzupassen'
  WshShell.Run """%ProgramFiles%\Microsoft Office\Office14\Outlook.exe""", 9

Die Skripte für Skype und andere Anwendungen sehen ganz ähnlich aus und können auch mit denen für Outlook kombiniert werden. Einige Beispiel-Skripte (auch für Skype for Business) stehen zum Download zur Verfügung:

Download der Skript-Dateien

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"Path too long"-Meldung im Protokoll

Die Windows-API-Funktionen, die ich in meinem Programm bis zur Vers. 4 verwendet habe, beschränken die Länge von Pfaden (Verzeichnis + Dateiname) auf 260 Zeichen (siehe dazu die Hinweise bei Microsoft). Selbst im Windows-Explorer gibt es bis Windows XP noch diese Grenze.
Mit Personal Backup 5 sind auch längere Pfade erlaubt, da sie mit einer Delphi-Entwicklungsumgebung erstellt wurde, die den Unicode-Zeichensatz unterstützet. Dadurch ist es möglich, die dazu gehörigen Windows-Systemfunktion zu verwenden, die auch längere Pfadnamen (bis zu 32000 Zeichen) unterstützen.

Bei der Vers. 4 kann man das Problem mit dem Befehl "Subst" umgehen:
Beispiel:
In einem Pfad C:\Verz1\..\Verz2\Verz3\..\Verz4 befinden sich die zu sichernden Dateien. Die gesamte Länge (Pfadname+Dateiname) überschreitet dabei den Wert 260 (s.o.).
Man teilt den Pfad an geeigneter Stelle auf und gibt dann an der Eingabeaufforderung ein:

subst X: C:\Verz1\..\Verz2
Es gibt jetzt ein neues (virtuelles) Laufwerk X: mit dem Unterverzeichnis Verz3\.., so dass der o.g. Pfad jetzt nur noch X:\Verz3\..\Verz4 heißt. Diese wird jetzt in den Backup-Auftrag aufgenommen.
Die Zuordnung kann mit
subst X: /d
später wieder aufgelöst werden.

Im Backupprogramm können diese beiden genannten Befehle auch automatisch über jeweils eine Batchdatei vor und nach dem Backup gestartet werden: SplitDir.cmd:

rem Split directory path and substitute with drive
subst X: %1
UnsplitDir.cmd:
rem release substitution
subst X: /d
Aufruf vor dem Backup:
SplitDir.cmd C:\Verz1\..\Verz2
Aufruf nach dem Backup:
UnsplitDir.cmd


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Personal Backup unter Windows 98

Die Version 5 funktioniert nicht mehr unter Windows 98. Benutzer, die dieses Betriebssystem noch einsetzen, müssen die Version 4.5 verwenden.