Personal Backup

© 2009, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel

Vers. 4.5.2.8

Vers. 5.0.1.3
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Häufige Fragen Übersetzungen Online-Hilfe Hilfe als PDF-Datei

Aktuell:

Personal Backup ist Freeware des Tages auf Softwareload.de.

 

Weitere Downloadmöglichkeiten für die Software:

Hinweis zu aktueller Virus-Warnung:

In den aktuellen Computer-Zeitschriften wird von einem Virus (W32-Induc.A) berichtet, der u.a. die Entwicklungsumgebung von Delphi 7 zum Ziel hat. Er verändert die Bibliotheksdatei SysConst.pas, bzw. SysConst.dcu, was zu Folge hat, dass alle damit compilierten Programme den Schadcode enthalten.

Um auszuschließen, dass das mit Delphi 7 erstellte Personal Backup 4.5 davon betroffen ist, habe ich mein Entwicklungssystem dahingehend überprüft und keinen Schadcode festgestellt.



Neu: Version 5.0

Die Version 5.0 entspricht im Funktionsumfang der aktuellen Vers. 4.5, wurde aber mit Delphi 2009 erstellt. Da diese Entwicklungsumgebung eine vollständige Unicode-Unterstützung bereit stellt, fällt die Beschränkung auf ANSI-Dateinamen (ISO-8859) beim Backup weg. Außerdem sind Pfadlängen oberhalb von 260 Zeichen erlaubt.
Wer diese zusätzlichen Möglichkeiten nicht benötigt, sollte aber zunächst bei der Vers. 4.5 bleiben.
Weitere Einzelheiten und Download ..


Das Programm im Überblick

Personal-Backup ist ein Programm zur Sicherung von persönlichen Daten in einem beliebigen Ziel-Verzeichnis, das sich entweder auf einer lokalen Fest- oder Wechselplatte (auch auf einem externen Laufwerk) oder auch auf einem Netzwerk-Server befinden kann. Es läuft unter Windows 98/ME, Windows 2000/XP, Windows Vista, Windows Server 2003/2008 und Windows 7.
Die Auswahl der zu sichernden Daten erfolgt verzeichnisweise, wobei zunächst alle Unterverzeichnisse automatisch eingeschlossen werden. Der Benutzer kann aber einzelne Unterverzeichnisse in einem Auswahlfenster mit Verzeichnisbaum ausschließen. Außerdem können Filterbedingungen zur Auswahl von bestimmten Dateinamen vorgegeben werden , und es kann ausgewählt werden, welche Dateitypen (abhängig von der Dateinamenerweiterung) gesichert werden sollen und welche nicht.
Zur Unterscheidung der Ursprungs-Laufwerke (C:, D:, etc.) werden im Sicherungsziel Unterverzeichnisse mit den Namen LwC, LwD, etc. angelegt. Ansonsten bleibt die originale Verzeichnisstruktur im Sicherungsverzeichnis erhalten. Auf Wunsch werden die Dateien komprimiert und/oder verschlüsselt (Vers. 4).
Es lassen sich beliebig viele verschiedene Backup-Aufträge erstellen. Diese können dann entweder von Hand oder auch automatisch gestartet werden. Für den automatischen Betrieb bietet das Programm verschiedene Zeitpläne (z.B. immer beim Abmelden oder zu einer festen Tageszeit). Alternativ können Backup-Aufträge auch über den Windows-Taskplaner gesteuert werden.
Bei der Datensicherung im Standardmodus wird immer geprüft, ob eine bereits im Backup-Verzeichnis gesicherte Datei älter als die Originaldatei ist. Nur inzwischen veränderte Dateien werden kopiert. Alternativ kann als Kriterium auch das Archivbit verwendet werden.
Für fortgeschrittene Benutzer besteht die Möglichkeit, komplette Wechselpläne mit vollen und inkrementellen, bzw. differenziellen Backups zu konfigurieren.
Hinweis: Das Programm ist nicht für die Sicherung und Wiederherstellung von System-Dateien geeignet.


Anfang

Version 4.5

Diese Version weist folgende Neuerungen auf:

Die wichtigsten neuen Funktionen im Überblick: Seit Vers. 4.3 verfügbar:

Die bekannten Funktionen im Überblick:

Die aktuelle Version finden Sie immer an dieser Stelle oder auf dem Physik-Server der Universität Kiel

Weitere Informationen

Download der Windows-Installation Vers. 4.5.2.8 v. 19.2.2010 :

Hinweis: mit aktualisierter deutscher und englischer Hilfe

Server der Uni-Kiel bei rathlev-home.de (4,21 MB)
Update als Zip-Datei

Hilfsprogramme

Beim Sichern von Daten auf Wechsellaufwerken (z.B. USB oder CD-Brenner) wird das Backup abgebrochen, wenn das Ziel nicht gefunden wurde. Um dieses Problem zu umgehen, gibt es zwei Hilfsprogramme (Checkpath und CheckCD). Sie können von Personal-Backup vor dem Backup automatisch gestartet werden und fordern den Benutzer auf, bei fehlendem Ziel das Laufwerk in Bereitschaft zu versetzen.
Außerdem gibt es die Möglichkeit Personal Backup in eine BartPE-Umgebung einzubinden.

Download

Hilfsprogramme BartPE-Plugin

Anfang

Hinweise zur Version 5.0

Wenn die Unicode-Unterstützung nicht unbedingt erforderlich ist, empfehle ich weiterhin die Vers. 4.5 zu verwenden. Die Version 5 kann unabhängig von der Vorversion installiert werden und benutzt eine eigenes Verzeichnis für Ini- und Protokoll-Datei.
Oberfläche und Funktionsumfang sind z.Zt. identisch mit der Vers. 4.5. Die Unterschiede finden sich eher im Verborgenen:

Beachten Sie, dass diese Version noch nicht mit alle möglichen Umgebungen getestet werden konnte und es daher zu Fehlern kommen kann. Der Einsatz unter Windows 98/ME ist nicht mehr möglich.

Weitere Informationen

Download der Windows-Installation - Vers. 5.0.1.3 v. 19.2.2010 :

Server der Uni-Kiel bei rathlev-home.de (4,28 MB)
Update als Zip-Datei

Hinweis: Deutsche und englische Hilfe noch von Vers. 4.5
Sprachen: deutsch, englisch, ukrainisch (tlws.)

Übersetzungen:

Nachfolgend wird auf einige zu beachtende Besonderheiten eingegangen:

Komprimieren als GZip

Der existierende Standard für das GZip-Format (RFC1952 von 1996) legt fest, dass der Dateiname im ISO-8859-1-Zeichensatz gespeichert werden soll. Ich habe leider keine allgemein gültigen Festlegungen gefunden, wie mit Unicode-Dateinamen umzugehen ist.

So weicht z.B. die aktuelle Linux-Version des Programms GZip, mit dem gz-Archive erzeugt und gelesen werden können, von diesem Standard ab und speichert den Dateinamen im UTF-8-Format. Dabei wird das OS-Byte im Header auf 3 (Unix) gesetzt.

Personal Backup hat dieses Byte bislang immer auf 0 (FAT) gesetzt und den Dateinamen als ISO-8859-1 gespeichert. Um mit den bisherigen Versionen kompatibel zu bleiben und trotzdem auch Unicode-Zeichen zu unterstützen, werden jetzt zwei Varianten benutzt:

Damit ergibt sich allerdings das Problem, dass Fremdprogramme (wie z.B. WinZip oder WinRar) die von Personal Backup in den gz-Dateien gespeicherten Dateinamen nur im ersten Fall richtig erkennen. Auf das Entpacken hat das allerdings keinen Einfluss.

Besser wäre es sicherlich das z.Zt nicht benutzte Bit 5 des FLG-Byte als Unterscheidungs-Merkmal für die Kodierung zu benutzen. So ähnlich wird es z.B. beim Zip-Format (s.u.) gemacht.

Erstellen von Zip-Archiven

Beim Zip-Format ist in der Spezifikation Version: 6.3.2 v. Sept. 2007 beschrieben, wie mit Unicode-Dateinamen umzugehen ist: Wenn das Bit 11 des "general purpose bit flag" gesetzt ist, sind Dateiname und Kommentar UTF-8-kodiert. Personal Backup hält sich an diese Vorgabe. Leider gibt es bis jetzt nur wenige Packprogramme, die das auch unterstützen. Bekannt sind mir WinZip Vers. 12 und WinRar Vers. 3.80.

Kennworte

Alle Kennwörter, sowohl für FTP, SMTP als auch AES-Verschlüsselung müssen in der Kodierung ISO-8859-1 angegeben werden

Länge von Dateipfaden

Für Pfadlängen gibt es unter Windows an vielen Stellen immer noch die Beschränkung auf 260 Zeichen (Weitere Infos). Alle Anwendungen, die auf den Windows-Shellkomponenten basieren, wie z.B. auch der Explorer, können keine längeren Pfade verarbeiten. Überall, wo Personal Backup auf diese Komponenten zurückgreift (z.B. im Dialog zur Auswahl eines Verzeichnisses oder einer Datei), gilt das auch für die Vers. 5.
Intern wird bei der Verarbeitung der Dateien (z.B. beim Kopieren) mit UNC-Pfaden gearbeitet, die eine max. Länge von ca. 32000 Zeichen haben können. Daher ist mit dieser Version die Sicherung, das Zurückspeichern und das Löschen von Dateien mit überlangen Pfaden möglich, auch wenn die meisten Dateimanager und auch der Windows-Explorer beim Durchsuchen einer so erzeugten Ordnerstruktur versagen. Ein mir bekannter Dateimanager, der lange Pfade unterstützt, ist der TotalCommander Vers. 7.5


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