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Personal Backup Vers. 5.2 |
| © 2012, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel |
Beim Starten des Programms z.B. über einen Link auf dem Windows-Desktop oder durch
ein anderes Programm (z.b. auch durch den Windows-Takplaner) kann sein Verhalten
durch die nachfolgend beschriebenen Optionen gesteuert werden:
- ohne
- Das Programm startet mit seinem normalen Desktop-Fenster.
- @[OptionFile]
- Die Optionen werden aus der Steuerdatei [OptFile] geladen
(siehe unten - ab Vers. 4.0.3). Enthält
[OptFile] keinen vollständigen Pfad, wird im Installations-Verzeichnis
des Programms gesucht.
-
- [TaskFile]
- In einem Dialog wird vom Benutzer die gewünschte Aktion für den Backup-Auftrag
[TaskFile] abgefragt (siehe auch):
- Auftrag bearbeiten: Der Auftrag wird geladen und angezeigt
- Sicherung starten: Die Datensicherung wird sofort gestartet
(wie /force)
- Abbrechen: keine weitere Aktion
Der Dateiname [TaskFile] kann einen Pfad oder einen
Platzhalter enthalten.
Ist kein vollständiger Pfad angegeben, wird der Auftrag im
Standard-Arbeitsverzeichnis gesucht
(siehe
Programmeinstellungen > Arbeitsverzeichnis).
-
- /auto
- Der automatische Backupbetrieb wird
gestartet. Wenn mindestens eine automatisch auszuführende Datensicherung
ausgewählt wurde, wird vom Programm eine Verknüpfung mit dieser Option
in den Bereich "Autostart" des Windows-Menüs Alle Programme eingetragen.
-
- #[n] /force
- Es wird sofort ein einmaliges Backup aller (# /force) oder eines
(z.B. #1 /force - des ersten) der für eine automatische Ausführung
festgelegten Aufträge durchgeführt.
-
- [Dateiliste] /force
- Es wird sofort ein einmaliges Backup aller in der Dateiliste angegebenen
Aufträge (Dateinamen durch Leerezeichen getrennt) ausgeführt. Die Dateinamen
dürfen einen Platzhalter enthalten. Die Standarderweiterung
für diese Dateinamen (buj) wird automatisch angehängt.
Die Option "[Dateiliste] /force" eignet sich besonders für die Verwendung
mit dem Windows-Taskplaner. Auf diese Weise können einer oder mehrere Backupaufträge
zu einstellbaren Zeiten automatisch ausgeführt werden.
Bsp.: PersBackup.exe C:\Backup\BackupA.buj C:\Backup\BackupB
/force
-
- [Dateiliste] /restore
- Beim Start mit dieser Option werden die in der [Dateiliste] (z.B.
Rest-1 Rest-2) angegebenen Aufträge (Dateinamen durch Leerezeichen getrennt)
zum Zurückspeichern von Dateien ausgeführt. Die Dateinamen
dürfen einen Platzhalter enthalten. Die Standarderweiterung
für diese Dateinamen (rsj) wird automatisch angehängt.
Die Aufträge müssen zuvor erstellt und gespeichert worden sein.
-
- [Dateiliste] /clean
- Beim Start mit dieser Option werden die in der [Dateiliste] (z.B.
Clean-1 Clean2) angegebenen Aufträge (Dateinamen durch Leerezeichen getrennt)
zum Löschen von Dateien ausgeführt. Die Dateinamen
dürfen einen Platzhalter enthalten. Die Standarderweiterung für
diese Dateinamen (cuj) wird automatisch angehängt. Die Aufträge
müssen zuvor erstellt und gespeichert worden sein.
-
- /gap:[Value]
- Mit Value kann ein Zeitbereich für die zu sichernden Dateien eingestellt
werden:
- yyyymmdd
- Es werden alle Dateien gesichert, die an dem angegeben Datum geändert wurden
(z.B. /gap:2011521 = 21.5.2011).
- yyyymmdd-yyyymmdd
- Es werden alle Dateien gesichert, die zwischen den beiden angegeben Daten
geändert wurden
(z.B. /gap:20100521-20110315 = vom 21.5.2010 0:00 bis 15.3.2011 24:00).
- +yyyymmdd
- Es werden alle Dateien gesichert, die nach dem angegeben Datum geändert wurden
(z.B. /gap:+20110521 = ab 21.5.2011 0:00).
- -yyyymmdd
- Es werden alle Dateien gesichert, die vor dem angegeben Datum geändert wurden
(z.B. /gap:-20110521 = vor dem 21.5.2011 24:00).
- thhnn
- Es werden alle Dateien gesichert, die an jeweils aktuellen Tag nach ein
bestimmten Uhrzeit geändert wurden
(z.B. /gap:t0835 = heute ab 8:35).
- dx
- Es werden alle Dateien gesichert, die in den x zurückliegenden Tagen
geändert wurden
(z.B. /gap:d14 = letzten 14 Tage).
- q
- Nach dem Start des Backups wird ein Dialogfenster angezeigt, in dem der
Zeitbereich individuell festgelegt werden kann
(z.B. /gap:q).
- Erläuterung:
yyyy = Jahr, mm = Monat, dd = Tag,
hh = Stunde, nn = Minute, x = Anzahl Tage
-
- /showlog
- Öffnet die Protokollanzeige des Programms.
-
- /end:[Option]
- Legt fest, welche Aktion nach dem Backup, Restore oder Clean (s.o.) ausgeführt
werden soll:
- poweroff
- Es wird sofort ein einmaliges Backup durchgeführt,
anschließend das Windows-System heruntergefahren und der Computer
ausgeschaltet.
Wenn man häufig vor dem Herunterfahren des Computers ein von Hand
gestartetes Backup durchführen möchte, legt man sich eine Verknüpfung auf
dem Desktop mit dieser Befehlszeilen-Option an. Durch Anklicken des
Desktop-Symbols wird das Backup ausgeführt und anschließend der Computer
ausgeschaltet.
- shutdown
- Diese Option wurde für Windows 98 benötigt und ist daher veraltet.
Für alle neueren Windows-Systeme muss poweroff verwendet werden.
- logoff
- Diese Option arbeitet ähnlich wie poweroff, allerdings wird nach
dem Backup nur der aktuelle Benutzer abgemeldet.
- restart
- Nach dem Backup fährt das System herunter und wird neu gestartet.
- Hinweis: /force kann im Zusammenhang mit /end:[Option] auch weggelassen
werden.
-
- /suspend:[Option]
- Legt fest, ob das System nach dem Backup, Restore oder Clean (s.o.) in den
Ruhezustand versetzt werden soll:
- standby
- Das System geht in den Standby-Zustand: Der Inhalt des Arbeitsspeichers
bleibt erhalten, wird aber nicht gesichert. Bei einem Stromausfall
können daher Daten verloren gehen. Die Reaktivierung des Systems geht
sehr schnell.
- hibernate
- Das System geht in den Ruhezustand: Der Inhalt des Arbeitsspeichers wird
auf die Festplatte geschrieben, so dass auch bei einem Stromausfall keine
Daten verloren gehen können. Die Reaktivierung des Systems dauert etwas
länger.
- Hinweis: Unter den Energieoptionen der Systemsteuerung kann eingestellt
werden, ob nach der Reaktivierung eine Kennworteingabe erforderlich ist.
-
- /prompt:[Option]
- Legt fest, ob und wie Dialog- und Statusfenster während des Backups angezeigt
werden. Die Einstellungen entsprechen denen beim
automatischen Backup.
- wait
- Immer auf eine Bestätigung des Benutzers warten.
- delay
- Statusanzeige automatisch nach kurzer Verzögerung schließen.
- quiet
- Keine Fortschritts- und Statusanzeige (siehe auch quiet).
- error
- Bei Fehlern wird eine Bestätigung des Benutzers erwartet, sonst wird
das Fenster automatisch geschlossen.
-
- /quiet
- Das Backup wird im Hintergrund, d.h. ohne Anzeige des Statusfensters
ausgeführt. Zur Information erscheint stattdessen ein kleines animiertes Symbol
in der Taskleiste. Durch Klick auf dieses Symbol kann das Statusfenster ein-
und ausgeblendet werden.
-
- /hide
- Das normalerweise kurz sichtbare Startfenster wird unterdrückt.
-
- /speed:[Option]
- Es wird festgelegt, mit welcher Priorität der Backupauftrag gegenüber anderen
laufenden Anwendungen ausgeführt werden soll:
- fast
- Das Backup erfolgt mit hoher Priorität.
- slow
- Das Backup erfolgt mit niedriger Priorität.
-
- /user:[Name]:[Password]
- Wird als Backup-Ziel ein Netzlaufwerk verwendet, auf das nur mit einem anderen
Anmeldekonto als das des aktuellen Benutzers zugegriffen werden kann, kann
hiermit dem Programm der Name und das Kennwort dieses alternativen Benutzers
bereitgestellt werden.
-
- /ini:[IniFile]
- Das Programm speichert alle Benutzereinstellungen (z.B. für die automatischen
Backup-Aufträge) in einer Datei PersBackup.ini ab, die sich
standardmäßig im Verzeichnis %userprofile%\Anwendungsdaten\PersBackup
befindet.
Mit der Ini-Option kann das Programm mit einer alternativen Konfiguration
gestartet werden, die in einem beliebigen anderen Verzeichnis gespeichert ist
(z.B. E:\MyBackupConfiguration\Backup-1.ini).
Im gleichen Verzeichnis wird auch das Protokoll abgelegt (im Bsp.:
E:\MyBackupConfiguration\Backup-1.log). Der Dateiname darf einen
Platzhalter enthalten (z.B. /i:%progpath%\pb.ini).
-
- /taskdir:[Directory]
- Mit Directory wird ein besonderer Pfad zu den Auftragsdateien festeglegt.
Dies ersetzt den Standardpfad unter Eigene Dateien, z.B. wenn das Programm
von einem USB-Stick gestartet wird (meist in Verbindung mit der Option /ini:..)
und die Aufträge dort gespeichert werden sollen. Der Pfadname darf einen
Platzhalter enthalten (z.B. /i:%progpath%\tasks).
Beispiel:
Persbackup.exe /i:%progpath%\pb5-1.ini /t:%progpath%
-
- /zipname:[Name]
- Wenn in Zip-Dateien gesichert wird, kann mit dieser Option der Name der
für das Backup zu verwendenden Zip-Datei festgelegt werden. Er ersetzt die
Einstellungen im Backup-Auftrag.
-
- /backupdir:[Directory]
- Wenn Directory ein vollständiger Pfad ist (wie z.B. G:\Backup)
ersetzt es den im Auftrag angegebenen Zielfad. Wenn es sich um einen relativen Pfad
handelt (wie z.B. Test\Diff), wird unter dem Zielverzeichnis des Auftrags
ein zusätzliches Unterverzeichnis mit dem angegebenen Namen angelegt. Auf diese
Weise kann z.B. über den Taskplaner ein Wechselplan eingerichtet werden. Diese Option
wird auch von den Hilfsprogramm PbPlaner verwendet.
-
- /mode:[full|diff|incr]
- Diese Option überschreibt die Einstellungen des angegegene Backup-Auftrags
und führt ein vollständiges oder differenzielles bzw. inkrementelles Backup
im Rahmen eines Wechselplans aus.
-
- /lang:[xx]
- Hiermit kann die Sprache (z.Zt. deutsch oder englisch) ausgewählt werden.
Die Einstellung in der Befehlszeile hat Vorrang vor den Einstellungen im Programm
(Programmeinstellungen > Sprache).
| xx = de |
deutsch |
| xx = en |
englisch |
-
- /log:[n]
- Unabhängig von den Vorgaben in der Ini-Datei wird ein Protokoll geschrieben. Der
Wert [n] bestimmt den Typ:
| 0 |
kein Protokoll |
| 1 |
kurzes Protokoll |
| 2 |
langes Protkoll |
| 3 |
extra langes Protokoll (für die Fehlersuche) |
-
- /wait:[n]
- Nach dem Ende des Backups wird das Statusfenster
für eine kurze einstellbare Zeit (siehe
Menü ⇒ Einstellungen ⇒ Anzeige) angezeigt. Mit dieser Option kann diese Wartezeit
auch über die Befehlszeile (z.B. bei sofort auszuführenden Aufträgen
mit /force) eingestellt werden. Die Zeit wird in Sekunden angegegeben, der
Wert 0 bedeutet, dass der Benutzer das Statusfenster von Hand schließen
muss.
-
- /disable
- Es wird kein Eintrag im Startmenü unter Autostart angelegt.
-
- /narrow
- Das Programm wird in einem schmalen Fenster ohne Werkzeugleiste (links)
und Einstellungen für das automatische Backup (rechts) gestartet. Dies
ist z.B. dann nützlich, wenn ein Rechner aus Servicegründen mit
einer geringeren Auflösung als normal benutzt werden muss. Bei Bedarf
kann das Fenster durch Verschieben des Randes weiter verkleinert werden. Eine
Umschaltung auf die normale Anzeige ist über das Menü
Einstellungen ⇒ Anzeige möglich.
Hinweis: Alle Steueroptionen können abgekürzt werden: z.B. ist /force = /f = /for
Beispiele:
- 1. Backupauftrag starten (Auftrags-Datei: B-Auftrag1.buj):
- Befehlszeile: %ProgramFiles%\Persbackup.exe B-Auftrag1 /force
- 2. Backupauftrag starten und anschließend den Computer ausschalten
(Auftrags-Datei: B-Auftrag2.buj) :
- Befehlszeile: %ProgramFiles%\Persbackup.exe B-Auftrag2 /end:poweroff
- 3. Löschauftrag starten (Auftrags-Datei: L-Auftrag.cuj) :
- Befehlszeile: %ProgramFiles%\Persbackup.exe L-Auftrag /clean
Platzhalter für Pfade
Alle in der Befehlszeile angegeben Pfade dürfen folgende Platzhalter enthalten:
- %perspath%: Pfad zu Eigene Dateien
- %apppath%: Pfad zu Anwendungsdaten
- %profile%: Pfad zum Profil des Benutzers
- %user%: Name des angemeldeten Benutzers
- %computer%: Name des Computers
- %desktop%: Pfad zum Desktop-Ordner
- %favorites%: Pfad zum Favoriten-Ordner
- %progfiles%: Pfad zum Progamm-Ordner
- %progpath%: Installationspfad des Programms
(Standard: C:\Programme\Personal Backup 5)
Beispiele: (für Windows 7)
- für Ini-Datei in C:\Program Files\Personal Backup 5:
- Befehlszeile: %ProgramFiles%\Persbackup.exe /i:%progpath%\pb.ini
- für Auftrag in C:\Users\<Name>\Documents\PersBackup:
- Befehlszeile: %ProgramFiles%\Persbackup.exe /i:%perspath%\PersBackup\Sicherung-1
Hinweis:
Wenn Platzhalter in einer Batch-Datei verwendet werden, müssen die %-Zeichen jeweils
verdoppelt werden (Bsp.: .. /i:%%progpath%%\pb.ini
Steuerdatei
Die Programmoptionen können statt in der Befehlszeile auch zeilenweise in eine
Textdatei geschrieben werden. Jede Zeile enthält genau eine Option oder einen
Dateinamen. In jeder Zeile kann hinter einem Semikolon beliebiger Kommentar eingefügt werden.
Bei Pfaden, die Leerzeichen enthalten, dürfen hier keine Anführungszeichen
verwendet werden.
Beispiel: (für Windows 7)
/ini:C:\Program Files\Personal Backup 5\pb510.ini
/log:2 ; Protokoll auf lang
/wait:1
/hide
/quiet
/force
; Sicherungsaufträge:
C:\Program Files\Personal Backup 5\Auftrag-1.buj
Wenn PersonalBackup über die Befehlszeile mit einer der Optionen /force,
/restore oder /clean gestartet wird, übergibt es beim Beenden einen
ExitCode an die aufrufende Anwendung. In einer Batch-Datei kann dieser
Wert über die Variable ErrorLevel abgefragt werden. Folgende Werte
werden verwendet:
| |
0 |
kein Fehler |
| |
1 |
Auftrags-Datei nicht gefunden |
| |
2 |
Zielverzeichnis nicht erreichbar |
| |
3 |
Quellverzeichnis nicht gefunden |
| |
4 |
sonstiger Fehler (z.B. Fehler beim Kopieren) |
| |
5 |
Abbruch durch den Benutzer |
J. Rathlev, D-24098 Kiel, Juli 2011