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Personal Backup

© 2009, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel
 

Befehlszeilenoptionen

Beim Starten des Programms z.B. über einen Link auf dem Windows-Desktop oder durch ein anderes Programm (z.b. auch durch den Windows-Takplaner) kann sein Verhalten durch die nachfolgend beschriebenen Optionen gesteuert werden:
ohne
Das Programm startet mit seinem normalen Desktop-Fenster.
@[OptionFile]
Die Optionen werden aus der Steuerdatei [OptFile] geladen (siehe unten - ab Vers. 4.0.3). Enthält [OptFile] keinen vollständigen Pfad, wird im Installations-Verzeichnis des Programms gesucht.
[TaskFile]
In einem Dialog wird vom Benutzer die gewünschte Aktion für den Backup-Auftrag [TaskFile] abgefragt (siehe auch): Der Dateiname [TaskFile] kann einen Pfad oder einen Platzhalter enthalten. Ist kein vollständiger Pfad angegeben, wird der Auftrag im Standard-Arbeitsverzeichnis gesucht (siehe Programmeinstellungen > Arbeitsverzeichnis).
/auto
Der automatische Backupbetrieb wird gestartet. (Ein Link mit dieser Befehlszeile wird vom Programm automatisch in den Bereich "Autostart" des Windows-Programm-Menüs gesetzt, wenn auf dem Desktop ein automatisches Backup eingestellt wurde.)
#[n] /force
Es wird sofort ein einmaliges Backup aller (# /force) oder eines (z.B. #1 /force - des ersten) der für eine automatische Ausführung festgelegten Aufträge durchgeführt.
[Dateiliste] /force
Es wird sofort ein einmaliges Backup aller in der Dateiliste angegebenen Aufträge (Dateinamen durch Leerezeichen getrennt) ausgeführt. Die Dateinamen dürfen einen Platzhalter enthalten. Die Standarderweiterung für diese Dateinamen (buj) wird automatisch angehängt.
Die Option "[Dateiliste] /force" eignet sich besonders für die Verwendung mit dem Windows-Taskplaner. Auf diese Weise können einer oder mehrere Backupaufträge zu einstellbaren Zeiten automatisch ausgeführt werden.
Bsp.: PersBackup.exe C:\Backup\BackupA.buj C:\Backup\BackupB /force
[Dateiliste] /restore
Beim Start mit dieser Option werden die in der [Dateiliste] (z.B. Rest-1 Rest-2) angegebenen Aufträge (Dateinamen durch Leerezeichen getrennt) zum Zurückspeichern von Dateien ausgeführt. Die Dateinamen dürfen einen Platzhalter enthalten. Die Standarderweiterung für diese Dateinamen (rsj) wird automatisch angehängt. Die Aufträge müssen zuvor erstellt und gespeichert worden sein.
[Dateiliste] /clean
Beim Start mit dieser Option werden die in der [Dateiliste] (z.B. Clean-1 Clean2) angegebenen Aufträge (Dateinamen durch Leerezeichen getrennt) zum Löschen von Dateien ausgeführt. Die Dateinamen dürfen einen Platzhalter enthalten. Die Standarderweiterung für diese Dateinamen (cuj) wird automatisch angehängt. Die Aufträge müssen zuvor erstellt und gespeichert worden sein.
/gap:[Value]
Mit Value kann ein Zeitbereich für die zu sichernden Dateien eingestellt werden:
yyyymmdd
Es werden alle Dateien gesichert, die an dem angegeben Datum geändert wurden (z.B. /gap:20080521 = 21.5.2008).
yyyymmdd-yyyymmdd
Es werden alle Dateien gesichert, die zwischen den beiden angegeben Daten geändert wurden (z.B. /gap:20080521-20090315 = 21.5.2008 - 15.3.2009).
+yyyymmdd
Es werden alle Dateien gesichert, die nach dem angegeben Datum geändert wurden (z.B. /gap:+20080521 = ab 21.5.2008).
-yyyymmdd
Es werden alle Dateien gesichert, die vor dem angegeben Datum geändert wurden (z.B. /gap:-20080521 = bis 21.5.2008).
thhnn
Es werden alle Dateien gesichert, die an jeweils aktuellen Tag nach ein bestimmten Uhrzeit geändert wurden (z.B. /gap:t0835 = heute ab 8:35).
dx
Es werden alle Dateien gesichert, die in den x zurückliegenden Tagen geändert wurden (z.B. /gap:d14 = letzten 14 Tage).
q
Nach dem Start des Backups wird ein Dialogfenster angezeigt, in dem der Zeitbereich individuell festgelegt werden kann (z.B. /gap:q).
Erläuterung: yyyy = Jahr, mm = Monat, dd = Tag, hh = Stunde, nn = Minute, x = Anzahl Tage
/showlog
Es wird nur die Protokollanzeige des Programms geöffnet.
/end:[Option]
legt fest, welche Aktion nach dem Backup, Restore oder Clean (s.o.) ausgeführt werden soll:
shutdown
Es wird sofort ein einmaliges, automatisches Backup durchgeführt und anschließend das Windows-System heruntergefahren (auch in der Form [Dateiliste] /force /end:shutdown verwendbar, s.o.).
Wenn man also vor dem Herunterfahren des Computers ein Backup durchführen möchte, legt man sich einen Link auf dem Desktop mit dieser Befehlszeilen-Option an und fährt sein System durch Anklicken dieses Icons herunter.
Hinweis: Windows 2000 fährt das System herunter, schaltet aber nicht aus (siehe dazu die Option poweroff). Windows 98 schaltet dagegen den Computer nach dem Herunterfahren aus.
poweroff
Diese Option arbeitet ähnlich wie shutdown, schaltet aber den Computer nach dem Herunterfahren aus (nur bei Windows 2000/XP - für Windows 98 muss stattdessen shutdown verwendet werden).
logoff
Diese Option arbeitet ähnlich wie shutdown, allerdings wird nach dem Backup nur der aktuelle Benutzer abgemeldet.
restart
Nach dem Backup fährt das System herunter und wird neu gestartet.
Hinweis: /force kann im Zusammenhang mit /end:[Option] auch weggelassen werden.
/prompt:[Option]
legt fest, ob und wie Dialog- und Statusfenster während des Backups angezeigt werden. Die Einstellungen entsprechen denen beim automatischen Backup.
wait
Immer auf eine Bestätigung des Benutzers warten.
delay
Statusanzeige automatisch nach kurzer Verzögerung schließen.
quiet
Keine Fortschritts- und Statusanzeige (siehe auch quiet).
error
Bei Fehlern wird eine Bestätigung des Benutzers erwartet, sonst wird das Fenster automatisch geschlossen.
/quiet
Das Backup wird im Hintergrund, d.h. ohne Anzeige des Statusfensters ausgeführt. Zur Information erscheint stattdessen ein kleines animiertes Symbol in der Taskleiste. Durch Klick auf dieses Symbol kann das Statusfenster ein- und ausgeblendet werden.
/hide
Das normalerweise kurz sichtbare Startfenster wird unterdrückt.
/speed:[Option]
Es wird festgelegt, mit welcher Priorität der Backupauftrag gegenüber anderen laufenden Anwendungen ausgeführt werden soll:
fast
Das Backup erfolgt mit hoher Priorität.
slow
Das Backup erfolgt mit niedriger Priorität.
/user:[Name]:[Password]
Wird als Backup-Ziel ein Netzlaufwerk verwendet, auf das nur mit einem anderen Anmeldekonto als das des aktuellen Benutzers zugegriffen werden kann, kann hiermit dem Programm der Name und das Kennwort dieses alternativen Benutzers bereitgestellt werden.
/ini:[IniFile]
Das Programm speichert alle Benutzereinstellungen (z.B. für die automatischen Backup-Aufträge) in einer Datei PersBackup.ini ab, die sich standardmäßig im Verzeichnis %userprofile%\Anwendungsdaten\PersBackup befindet.
Mit der Ini-Option kann das Programm mit einer alternativen Konfiguration gestartet werden, die in einem beliebigen anderen Verzeichnis gespeichert ist (z.B. E:\MyBackupConfiguration\Backup-1.ini).
Im gleichen Verzeichnis wird auch das Protokoll abgelegt (im Bsp.: E:\MyBackupConfiguration\Backup-1.log). Der Dateiname darf einen Platzhalter enthalten (z.B. /i:%progpath%\pb.ini).
/taskdir:[Directory]
Mit Directory wird ein besonderer Pfad zu den Auftragsdateien festeglegt. Dies ersetzt den Standardpfad unter Eigene Dateien, z.B. wenn das Programm von einem USB-Stick gestartet wird (meist in Verbindung mit der Option /ini:..) und die Aufträge dort gespeichert werden sollen. Der Pfadname darf einen Platzhalter enthalten (z.B. /i:%progpath%\tasks).
Beispiel: \pb41\persbackup.exe /i:%progpath%\pb41.ini /t:%progpath%
/backupdir:[Directory]
Unter dem Zielverzeichnis wird ein zusätzliches Unterverzeichnis mit dem Namen Directory eingefügt. Damit kann z.B. über den Taskplaner ein Wechselplan eingerichtet werden. Diese Option wird auch von den Hilfsprogrammen PbPlaner und PbSchedule verwendet.
/mode:[full|diff|incr]
Diese Option überschreibt die Einstellungen des angegegene Backup-Auftrags und führt ein vollständiges oder differenzielles bzw. inkrementelles Backup im Rahmen eines Wechselplans aus.
/lang:[xx]
Hiermit kann die Sprache (z.Zt. deutsch oder englisch) ausgewählt werden. Die Einstellung in der Befehlszeile hat Vorrang vor den Einstellungen im Programm (Programmeinstellungen > Sprache).
xx = de deutsch
xx = en englisch
/log:[n]
Unabhängig von den Vorgaben in der Ini-Datei wird ein Protokoll geschrieben. Der Wert [n] bestimmt den Typ:
0 kein Protokoll
1 kurzes Protokoll
2 langes Protkoll
3 extra langes Protokoll
/wait:[n]
Nach dem Ende des Backups wird das Statusfenster für eine kurze einstellbare Zeit (siehe Menü >Einstellungen > Anzeige) angezeigt. Mit dieser Option kann diese Wartezeit auch über die Befehlszeile (z.B. bei sofort auszuführenden Aufträgen mit /force) eingestellt werden. Die Zeit wird in Sekunden angegegeben, der Wert 0 bedeutet, dass der Benutzer das Statusfenster von Hand schließen muss.
/disable
Es wird kein Eintrag im Startmenü unter Autostart angelegt.
/narrow
Das Programm wird in einem schmalen Fenster ohne Werkzeugleiste (links) und Einstellungen für das automatische Backup (rechts) gestartet. Dies ist z.B. dann nützlich, wenn ein Rechner aus Servicegründen mit einer geringeren Auflösung als normal benutzt werden muss. Bei Bedarf kann das Fenster durch Verschieben des Randes weiter verkleinert werden. Ein Umschaltung auf die normale Anzeige ist über das Menü Einstellungen > Anzeige möglich.

Alle Steueroptionen können abgekürzt werden (ab Vers. 3.3): z.B. ist /force = /f = /for

Beispiele:

1. Backupauftrag: Alle Dokumente eines Verzeichnisses jeden Mittwoch um 12:00 Uhr nach X:\Backup1 (Datei: B-Auftrag1.buj).
Befehlszeile: ...\PERSBACKUP.EXE Auftrag1 /force
2. Backupauftrag: Alle Dokumente des aktuellen Tages jeden Tag um 18:00 Uhr nach Backup2 (Datei: B-Auftrag2.buj) und den Computer dann herunterfahren.
Befehlszeile: ...\PERSBACKUP.EXE Auftrag2 /end:shutdown
3. Löschauftrag: Alle Dokumente in "Backup2", die älter als 4 Wochen sind werden am Montag 12:00 Uhr gelöscht (Datei: L-Auftrag2.cuj).
Befehlszeile: ...\PERSBACKUP.EXE Auftrag2 /clean

Platzhalter für Pfade

Alle in der Befehlszeile angegeben Pfade dürfen folgende Platzhalter enthalten (ab Vers. 4.1.1):

Beispiele:

für Ini-Datei in C:\Programme\Personal Backup 4:
Befehlszeile: ...\PERSBACKUP.EXE /i:%progpath%\pb.ini
für Auftrag in C:\Dokumente und Einstellungen\<Name>\Eigene Dateien\PersBackup:
Befehlszeile: ...\PERSBACKUP.EXE /i:%perspath%\PersBackup\Sicherung-1

Hinweis:
Wenn Platzhalter in einer Batch-Datei verwendet werden, müssen die %-Zeichen jeweils verdoppelt werden (Bsp.: .. /i:%%progpath%%\pb.ini

Steuerdatei

Die Programmoptionen können statt in der Befehlszeile auch zeilenweise in eine Textdatei geschrieben werden. Jede Zeile enthält genau eine Option oder einen Dateinamen. Bei Pfaden, die Leerzeichen enthalten dürfen hier keine Anführungszeichen verwendet werden.

Beispiel:

/ini:C:\Programme\Personal Backup 4\pb430.ini
/log:2
/wait:1
/hide
/quiet
/force
C:\Programme\Personal Backup 4\Auftrag-1.buj